23.05.2016, 12:34 Uhr

Salzburg-Ergebnis der Bundespräsidentenwahl: Wen haben die Wähler der im ersten Wahlgang augeschiedenen Kandidaten gewählt?

Wählerstromanalsyse für das Budnesland Salzburg (Foto: LMZ)

Wählerstromanalyse der Landestsatistik zeigt: Hofer konnte bei Khol-Wählern punkten, Van der Bellen bei Griess-Wählern; Hundsdorfer- und Nicht-Wähler gaben häufiger Van der Bellen ihre Stimme als Hofer

Drei Viertel der Griss-Wählerinnen und -Wähler des ersten Wahlgangs haben sich bei der Stichwahl für Alexander Van der Bellen entschieden, ein Fünftel dieser Wählerschaft ist dem zweiten Wahlgang ferngeblieben.

Rund ein Drittel der Wählerinnen und Wähler von Andreas Khol und Rudolf Hundstorfer blieben der Stichwahl fern. Die Wählerinnen und Wähler von Rudolf Hundstorfer teilten sich deutlich stärker auf die beiden Kandidaten der Stichwahl auf als jene von Irmgard Griss, Andreas Khol und Richard Lugner. Rund ein Viertel hat Norbert Hofer das Vertrauen geschenkt, fast 40 Prozent sind zum Kandidaten Van der Bellen gewandert. Mehr als ein Drittel der ehemaligen Hundstorfer-Wählerinnen und -wähler sind jedoch dieses Mal der Wahl ferngeblieben.

Die Wählerinnen und Wähler, die beim ersten Wahlgang noch für Andreas Khol ihre Stimme abgegeben haben, haben sich dieses Mal mehrheitlich (konkret 53 Prozent) für Norbert Hofer entschieden. Es haben aber auch 30 Prozent der ehemaligen Khol-Wählerinnen und -Wähler dieses Mal nicht ihre Stimme abgegeben.

Fast zwei Drittel jener Personen, die im ersten Wahlgang Richard Lugner ihre Stimme gegeben haben, konnte in der Stichwahl Norbert Hofer von sich überzeugen, 30 Prozent sind dieses Mal zu Hause geblieben.

Von den Nichtwählerinnen und Nichtwählern des ersten Wahlgangs haben drei Viertel auch dieses Mal keine Stimme abgegeben. Immerhin 14 Prozent haben beim zweiten Wahlgang Van der Bellen gewählt, zehn Prozent haben sich für Norbert Hofer entschieden.
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