20.04.2016, 11:26 Uhr

UNSER WALD (ev) "Forschungsprojekt Mikroorganismen im Wald"

Unser Wald (ev) Forschungsprojekt Mikroorganismen - Schwazer Silberewald, Armin vom Silberwald
Schwaz: Schwazer Silberwald | 19. Apr 2016 ● UNSER WALD (ev) "Forschungsprojekt Mikroorganismen im Wald"
Im Schwazer Silberwald starten wir unser erstes Forschungsprojekt: "Forschung Lebensraum und Entwicklungsprozesse Mikroorganismen im Boden - Projekt „Genesis Transformation“
Lange haben wir warten müssen, aber die erste Humuslieferung ist eingelangt. Es ist ein Wiesenhumus, nicht gedüngt und relativ neutral, das sehr wichtig ist. Aufgelegt werden damit Versuchsbänder, unterteilt in Abschnitte, in denen Impfungen aus Altwälder versenkt werden. Diese Impfungen enthalten eine in Wirtschaftwälder nicht gekannte Vielfalt an Mikroorganismen wie z.B. Bakterien, Pilze, kleinste Käfer etc. In diesen Bändern entwickeln sich diese Kulturen in ihrer Vielfalt weiter.
Dann beobachten wir einmal was passiert. Notwendig ist dafür eine fachliche und sachliche Dokumentation der Entwicklung von Organismen in diesen Humusbändern. Abgesehen von der Arbeit ist das notwendige Equipment umfangreich und teuer. Ein Labor zur Bodensubstratbestimmung ist eine Voraussetzung. Zur Dokumentation benötigt es Fotos mit Hilfe der Mikroskopie bzw. Mikrofotografie der entnommener Proben. Diese Bilder muss aber erst jemand lesen können. Auch können Pilzstränge nicht so einfach fotografiert werden. Sie sind teilweise freizulegen, zu vermessen und zu beschreiben. Solche Aufgaben erfüllen im Regelfall nur Institute von Universitäten oder Research Centers. Humusbänder mit Impfungen als Basis empirischer Forschung sind da relativ rasch und kostengünstig aufgebracht. Eine Dokumentation, Lesung, Bestimmung, Beschreibung und Auswertung verlangt wesentlich mehr Einsatz und Aufwand. Wir beginnen jetzt schon mit dem ersten Feldversuch und der Organisierung einer finanziellen Basis. Noch ein sehr bekannter Satz: "In einer Hand voll gesunder Walderde stecken mehr Lebewesen, als es Menschen auf Erden gibt. Ein Teelöffel voll enthält alleine über einen Kilometer Pilzfäden." Das ist doch schon einmal etwas und nicht vergessen: Der Wald heilt kostenlos, im Gegensatz zu Heilern, Schamanen und Medizinern. - Euer Armin vom Silberwald, einer der alten Meister des Waldes
www.unser-wald.at - www.schwaz.mobi
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