26.05.2016, 11:00 Uhr

René Zweibrot bei Hirter-Rallye dabei

Mit einem Ford Fiesta R5 mit 320 PS unter der Haube geht René Zweibrot an den Start (Foto: KK)

Am 3. und 4. Juni findet die Hirter-Rallye in St. Veit statt. Unter den Teilnehmern: René Zweibrot aus Steinfeld.

STEINFELD/ST. VEIT (schön). Mit der „1. Hirter – Rallye powered by UNIOR“ am 3. und 4. Juni 2016 in Althofen feiert der Sport und Eventverein St. Veit unter der Regie von Wolfgang Troicher bereits die 20. Rallye-Veranstaltung im Bezirk St. Veit/Glan.

Zweibrot will Rallye-Erfahrung sammeln

Unter den Teilnehmern ist auch René Zweibrot aus Steinfeld. Der Oberkärntner, er ist mit Troichers Ex-Co-Pilot Dieter Deticek unterwegs und hat sich für die 1. Hirter-Rallye einem hochkarätigen Ford Fiesta R5 mit 320 PS unter der Haube angelacht, will damit weitere Rallye-Erfahrung sammeln und vielleicht sogar ganz vorne dabei sein.

Welz-Rallye war Erfolg

Dass er es drauf hat, hat er unter anderem bei der Weiz-Rallye 2014 mit einem Mitsubishi Lancer Evo IX bewiesen. Zweibrot ist damals bis auf Platz zwölf vorgeprescht, ehe nur zwei SP's vor dem Ende im Regen, weil er nicht mit den richtigen Reifen unterwegs war, „nur“ Platz 18 herausgeschaut hat. „Didi“ Deticek ist da mit Sicherheit der ideale Ansager im Cockpit. Der Zlaner hat ja früher schon als Naturbahnrodler bewiesen, dass er furchtlos ist. Damit hat auch René Zweibrot keine Probleme. Er kommt nämlich aus dem Alpinen Skirennsport-Lager, war auch Servicemann der Olympiasiegerin Viktoria Regensburg. Übrigens, die ersten Skitests, auch auf der Streif, machte er für seinen Landsmann, Olympiasieger Fritz Strobl.

Althofen: Besonderer Standort

Althofen als Start- und Zielort für die Hirter-Rallye kommt in zweierlei Hinsicht besondere Bedeutung zu: Einerseits hat vor 20 Jahren genau dort mit der Krappfeld-Rallye die erste Rallye stattgefunden und andererseits ist Wolfi Troicher in Althofen aufgewachsen. Fürs Jubiläum hat er vier selektive Sonderprüfungen, jeweils zweimal zu verfahren, ausgesucht. Darunter die Klassiker Gunzenberg, Bergwerksgraben, Glantschach und neu dabei ist die Prekova, die selektive Verbindung vom Metnitztal ins Gurktal. 95 SP-Kilometer, verteilt auf 352 Gesamtkilometer, warten auf ein 70-köpfigees Starterfeld.
Neben den Top-Piloten der Austria Rallye Challenge gibt sich auch der „Alpe Adria Rally Club“ für 2WD-Fahrzeuge und die „Alpe Adria Trophy für 4 WD Fahrzeuge, die Ehre. Dieser Club hält den Gedanken „Senza Confini“ in den Ländern Italien, Slowenien, Kroatien und Kärnten hoch. Aus diesem Lager ist wohl der Italiener Piero Antoinio Leone mit seinem Fiat Punto S2000 am höchsten einzuschätzen.

Starkes Starterfeld

Die "1. Hirter – Rallye powered by UNIOR“ kann mit einem starken Starterfeld aufwarten. Der Oberösterreicher Gerald Riegler wird mit einem Peugeot S 2000 an den Start gehen. Der Wiener Franz Schulz, der gesamt Dritte aus dem Vorjahr, tut dies im Peugeot 207 RC und der Melker Michi Kogler ist im UNIOR DS 3 auf den Sieg aus. Teams aus Deutschland, Italien, Ungarn und Österreich garantieren für ein spannendes Rallye-Spektakel. Stark vertreten ist auch die Kärntner Rallyeszene, zehn haben bisher ihre Nennung abgegeben.

Zur Sache:

Die Kärntner Teams im Überblick:
1.) Alfred Kramer / Jürgen Blassnegger / Mitsubishi Evo 6.5
2.) Heinz Leitgeb / Jasmin Leitgeb / Peugeot 208 R5
3.) Karl-Heinz Leitgeb / Michael Uschan / Renault Clio R3
4.) Heimo Papst / Andreas Kuess / Renault Clio RS
5.) Ferdinand Mitterbacher / Roland Gruber / Opel Ascona B
6.) Klaus Demuth / Manuel Brandner / Renault Clio 2.0 RS
7.) Hannes Pink / Udo Butollo / Lancia HF Integrale
8.) Kurt Jabornig / Christine Scheiber / Peugeot 205
9.) René Zweibrot / Dietmar Deticek/ Ford Fiesta R5
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