14.03.2016, 15:00 Uhr

Fleischer Stefan Seiser räumt beim "Speckkaiser 2016" groß ab

Anita und Stefan Seiser räumten bei den Staatsmeisterschaften der Speckproduzenten in Österreich groß ab (Foto: Wallner)

Die Fleischerei Seiser aus Straßburg wurde für zwei ihrer Produkte zum Speckkaiser gekürt.

STRASSBURG (stp). Der Titel "Speckkaiser" geht wie schon im letzten Jahr an die Fleischerei Seiser in Straßburg. Der Gurktaler Betrieb ging zudem im Gesamt-Medaillenranking aller Produkte als stärkster Betrieb Österreichs hervor.

Elf Goldmedaillen

Die Wahl zum Speckkaiser 2016 fand im Zuge der "Ab Hof Messe" in Wieselburg statt. Hunderte Speckprodukte wurden dabei verkostet und von einer Fachjury bewertet. Die Jury setzte sich aus Spezialisten der Lebensmittelindustrie, Senorik und Schule zusammen. Die Konkurrenz war für Fleischermeister Stefan Seiser sehr groß, konnte dem Speck-Spezialisten aber keine Paroli bieten. Denn Seiser holte elf Goldmedaillen und eine Silberne.

Die Medaillen im Überblick

Gold
Luftgeselchter Karreespeck, Luftgeselchter Bauchspeck, Geräucherter Karreespeck, Osterkrainer und Bauchspeck "original" (alle mit der Höchstpunktezahl), Hirschrohschinken. Geräucherter Schinkenspeck, Karreespeck "original", Schinkenspeck "original".

Silber
Zwiebling-Kräuterleberwurst und Blunzenstreich

"Geräucherter" prämiert

Für seinen Gurktaler luftgeselchten Schinkenspeck sowie den Gurktaler Bauchspeck geräuchert wurde ihm der Titel "Speckkaiser 2016" verliehen. "Mit dem Luftgeselchten konnten wir schon mehrmals überzeugen, heuer gelang es uns, die Jury auch von unserem geräucherten Speck zu überzeugen", zeigte sich Seiser stolz.

Worauf es bei der Speckerzeugung ankommt? "Voraussetzung für einen guten Speck ist das richtige Fleisch. Bei der Würzung scheiden sich die Geister – Geschmäcker sind verschieden. Das Wichtigste für ein herausragendes Produkt ist allerdings die Reife", erzählt Stefan Seiser. Je nach Sorte reift der Seiser-Speck sechs bis neun Monate.

Doch nicht nur der Speck wurde in Wieselburg prämiert: Erstmals wurden Haus- und Selchwürstl verkostet. Mit den "handgespeilten" Krainerwürsteln konnte Stefan Seiser auch hier die höchstmögliche Punktzahl erreichen und Gold gewinnen.
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