20.06.2016, 10:33 Uhr

Sensation im Görtschitztal: SV Eberstein steigt in die Kärntner Liga auf!

Riesenjubel in Eberstein: Die Mannschaft aus dem Görtschitztal schafft den Aufstieg in die Kärntner Liga (Foto: KK)

Meister Askö Wölfnitz verzichtet auf den Aufstieg in die Landesliga. Damit steigt nun Frühjahrsmeister SV Eberstein als Zweiter in die Kärntner Liga auf.

EBERSTEIN (stp). Nachdem der Meister der Unterliga Ost, Askö Wölfnitz, auf den Aufstieg in die Kärntner Liga verzichtet, steht der SV Eberstein als Aufsteiger fest. Die Görtschitztaler beendeten das Frühjahr ohne Niederlage, drei Runden vor Schluss war man sogar noch am Ersten dran. Ein 0:0 gegen Poggersdorf schien die Aufstiegsträume jedoch zum Platzen zu bringen. "Danach wollten wir wenigstens den zweiten Platz halten. Am Ende hat sich das auch ausgezahlt", meint Trainer Alex Obradovic.

"Kleines Budget und großes Herz"

Für die Mannschaft aus dem Görtschitztal gleicht der Aufstieg einer Sensation. Denn vor zwei Jahren war man in der 1. Klasse am Boden, setzte sich damals das Ziel, eines kompletten Umbaus. Mit Alex Obradovic als neuen Trainer gelang letzte Saison auch gleich im ersten Anlauf der Aufstieg in die Unterliga Ost. "Dass es auch heuer geklappt hat ist ein Wahnsinn. Das geht in die Ebersteiner Geschichte ein", freute sich der sportliche Leiter Michael Flajs und fügte hinzu: "Das zeigt, was man mit kleinem Budget und großen Herz alles schaffen kann."

„Dieser Erfolg geht in die Ebersteiner Geschichte ein!“
-Michael Flajs

Wichtigster Sieg im letzten Spiel

Obwohl man bereits unter der Woche vermuten konnte, dass Wölfnitz verzichtet, war es erst Sonntag-Abend Gewissheit. Wenige Stunden zuvor hatte man gerade die Frühjahrssaison mit einem 2:0-Sieg gegen Ludmannsdorf beendet. Da wusste man noch nicht, dass diese drei Punkte, die wichtigsten in der gesamten Saison sein würde. Denn im Parallelspiel im Kampf um Rang 2 konnte auch St. Jakob voll punkten.

"Wir waren gerade als Saisonausklang noch zusammen essen. Da kam dann der Anruf und wir haben es alle gemeinsam erfahren. Die Freude war riesig", schildert Flajs. Für Erfolgstrainer Obradovic ist der Aufstieg jedoch kein Zufall: "Da steckt natürlich harte Arbeit dahinter. Jeder einzelne hängt sich beim Training voll rein. Das Trainerteam, die Spieler und der Vorstand arbeiten super zusammen."

Kollektiv stark

Neben dem kollektiven Zusammenhalt im Team kristallisierte sich im Frühjahr vor allem die Defensive als Stärke der Mannschaft heraus. In der gesamten Hinrunde kassierte Torwart Böck nur sechs Gegentore - Topwert der Liga! Doch auch offensiv muss sich die Mannschaft nicht verstecken. Mit 33 erzielten Toren ist man gemeinsam mit Meister Wölfnitz auch in dieser Statistik auf Rang 1.

„Hinter diesem Erfolg steckt harte Arbeit. Das ist kein Zufall.“
-Alex Obradovic

"Können uns in Kärntner Liga beweisen"

In der Kärntner Liga trifft man nächstes Jahr unter anderem auf den SK Treibach. Coach Obradovic traut der Mannschaft auch eine Spielklasse höher noch einiges zu: "Ich bin ein Trainer, der der Mannschaft voll vertraut. Ich denke zu 100 Prozent, dass wir uns in der Liga beweisen können. Die Spieler sind stark genug."

SV Eberstein - Ein Rückblick

Saison 2013/14
Der SV Eberstein belegt nach einer schwachen Saison den vorletzten Platz in der 1. Klasse C und schafft damit nur knapp den Klassenerhalt. Der Verein und Trainer Gernot Hahn gehen nach dieser Saison getrennte Wege.

Saison 2014/15
Mit Alex Obradovic holt man einen neuen Trainer ins Görtschitztal. Ihm gelingt in seiner ersten Saison bereits ein Meilenstein in der Ebersteiner Vereinsgeschichte: Erstmalig steigt die Mannschaft aus dem Görtschitztal in die Unterliga auf.

Saison 2015/16
Nach einer durchschnittlichen Herbstsaison in der Unterliga Ost dreht der SV Eberstein im Frühjahr auf. Ohne Frühjahrs-Niederlage beendet man die erste Unterliga-Saison auf Rang 2. Da Meister Wölfnitz auf den Aufstieg verzichtet, gelingt dem SV Eberstein im ersten Anlauf der Aufstieg in die Kärntner Liga.
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