03.05.2016, 13:40 Uhr

adjus.table: Jungdesigner entwickelt höhenverstellbaren Schreibtisch

Sebastian Zachl hat den adjus.table entworfen. Er arbeitet als Designer im oberösterreichischen Steyr. (Foto: Jürgen Grünwald)

Via Crowdfunding soll eine Kleinserie realisiert und die Baupläne frei zugänglich gemacht werden

STEYR. Vor einem Jahr hat der Produktdesigner Sebastian Zachl die Idee zu einem höhenverstellbaren Arbeitstisch geboren. In Kooperation mit der CREATIVE REGION Linz & Upper Austria entstand ein erster Prototyp, der adjus.table. Damit möchte der Steyrer mehr Abwechslung in den Büroalltag bringen und für mehr Bewegung am Arbeitsplatz sorgen. Via Crowdfunding soll nun eine Kleinserie ermöglicht und der adjus.table zum Open Design Projekt umgewandelt werden. Die Produktion des Tisches übernimmt bockwerk, das Werkstattprojekt für Flüchtlinge des Vereins Ute Bock.

adjus.table - Auf der Höhe der Zeit
Viele Tätigkeiten im aktuellen Arbeitsalltag haben eines gemeinsam: sie werden sitzend vorm Computer erledigt. "Beim Kauf eines neuen Bettes oder einer Matratze achten viele Menschen auf ihre Gesundheit, bei einem Tisch hingegen stehen die optischen und nicht die ergonomischen Fakten im Vordergrund. Dabei verbringen die meisten Menschen mehr Zeit in der Arbeit als im Bett", so Sebastian Zachl, der den adjus.table entwickelte.
Hier will der Steyrer mit seinem höhenverstellbaren Tisch ansetzen. Mit nur einem Handgriff lässt sich der adjus.table an aktuelle Anforderungen anpassen und kann als Schreib- sowie Besprechungstisch genützt werden. Damit möchte Sebastian Zachl mehr Abwechslung in den Büroalltag bringen und für mehr Bewegung am Arbeitsplatz sorgen. "Ein Wechsel der Körperhaltung entlastet die Bandscheiben und beugt beugt Rückenschmerzen vor", so Zachl. "Außerdem dauern Besprechungen im Stehen meistens nicht so lange, da die Beteiligten viel schneller zum Punkt kommen", ergänzt Zachl mit einem Lächeln.

Open Design und Kleinserie via Crowdfunding
Mit seiner aktuellen Crowdfunding-Kampagne wendet sich der Designer direkt an seine Zielgruppe: auf der Crowdfunding-Plattform wemakeit.com bietet Sebastian Zachl seinen adjus.table zu besonderen Konditionen an. Mit Hilfe dieser alternativen Finanzierungsform soll die Verwirklichung einer Kleinserie ermöglicht werden. Mit dem Kauf der Tische wird auch das Werkstattprojekt für Flüchtlinge des Vereins Ute Bock "bockwerk" unterstützt. bockwerk wird die Tische in der eigenen Werkstatt produzieren.

Nach erfolgreicher Kampagne möchte Zachl außerdem die Baupläne für den adjus.table als Open Design Projekt frei zugänglich machen. "Dadurch ist es möglich, dass sich alle ihren eigenen, individualisierten Tisch bauen oder den adjus.table bei der lokalen Tischlerei in Auftrag geben können", so der Designer. Der Tisch ist derzeit in zwei Größen erhältlich. Die kleinere Variante ist ideal für das Home Office oder kleinere Büros, während sich die große Variante für all jene mit viel Platzbedarf oder für Co-Working-Spaces und Besprechungsräume eignet.
Bis 29. Mai kann der adjus.table aufwemakeit.comerworben werden, später ist der Tisch über den Webshop von bockwerk beziehbar. www.adjustable.at
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