08.03.2016, 12:33 Uhr

Ein moderner Bau mit Bergblick

Sie führten durch die Baustelle: Hillebrand, Fürst und Wieser (Land Salzburg).

BH Helmut Fürst führte durch die Baustelle der neuen Bezirkshauptmannschaft Hallein.

HALLEIN (tres). "Und das hier wird mein Büro." Mit Blick auf den Schlenken. Er freut sich schon sichtlich auf den Einzug in die neue Bezirkshauptmannschaft von Hallein: Bezirkshauptmann Helmut Fürst führte bei einem Pressetermin durch die große Baustelle in der Schwarzstraße 14.

Am 26. September 2016 soll es so weit sein. Am 23. September können alle, die noch einmal alte BH Hallein-Luft schnuppern wollen, in das alte Gebäude am Dr.-Adolf-Schärf-Platz 2 kommen. Die Bediensteten der BH Hallein werden ihre alte Arbeitsstätte aber wohl nicht besonders vermissen. "Auch wenn man seine Arbeit natürlich überall gut machen kann", erklärt Fürst.


Heller und freundlicher

Hell und freundlich, mit viel Glas. So präsentiert sich die neue Bezirkshauptmannschaft Hallein jetzt schon. Auf der einen Seite mit Blick auf Barmsteine und Untersberg, auf der anderen Seite Richtung Schlenken und Trattberg. Baubeginn für die neue BH Hallein war im Jänner 2015.

Eigentlich hätte das Gebäude im vergangenen Jahr schon fertig sein sollen, die Ausschreibung war aber kompliziert und eine Umplanung nötig. Den Zuschlag zum Bau hat der Niedrigstanbieter bekommen: Der Entwurf stammt von Architekt Ludwig Kofler, Bauträger und Generalunternehmer sind die Hillebrand GmbHs und die Schölzl GmbH.

Nachhaltig und effizient

Günstig - wir reden hier von 12,7 Millionen Euro - heißt aber nicht gleich billig. So spielt Nachhaltigkeit und Effizienz beim Gebäude eine große Rolle. Die Kühlung des Baus erfolgt mit Brunnenwasser, die Wärmeversorgung über das Fernwärmenetz der Stadt Hallein. Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage errichtet.

"Funktionalität, Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und Erreichbarkeit, das sind die wichtigsten Kriterien, an denen sich das Projekt orientiert", sagt Fürst. Aushängeschild der neuen BH Hallein wird ein architektonisch anspruchsvoll gestalteter Eingangsbereich sein: "Gleich beim Eingang gibt es eine Infostelle und ich möchte, dass hier zu unseren Öffnungszeiten immer jemand sitzt", sagt Fürst, "der Faktor Mensch soll im Vordergrund stehen. Es wird nicht mehr so sein, so wie jetzt, dass sich die Leute, wenn sie hereinkommen, alle Abteilungen selbst suchen müssen."
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