10.03.2016, 12:00 Uhr

Bleiberger wollen Miteinander

BAD BLEIBERG (nic). Es geht um Werte und Traditionen, aber auch den Blick in die Zukunft. Obmann Rene Michenthaler erklärt die Idee dahinter: "In Gesprächen haben wir erkannt, dass es viele jüngere und ältere Mitbürger gibt, die mehr praktische Unterstützung benötigen."

Kinderspielplatz geplant

Das erste, pragmatische Etappenziel ist daher die Errichtung eines Kinderspielplatzes, denn der fehlt bisher in Bleiberg. Ein Ziel, das bereits länger im Raum steht, das aber, so die Vereinsgründer, mit ihrer Hilfe leichter zu realisieren ist. Unterstützung erfährt die Vereinsidee auch durch den Bürgermeister Christian Hecher und Vize Thomas Michenthaler. Der sagt: "Wir wollen für die Projekte nicht nur Spenden sammeln, wenngleich auch die reichlich willkommen sind, sondern hoffen eher auf Sponsoring durch tatkräftige Hilfe der Bürger."
Wichtig war es allen Beteiligten schon zu Beginn, dass der Verein eine bunte Mischung aus unterschiedlichen Altersgruppen und auch Bürgern aus allen Ortsteilen repräsentiert. "Hier sollen Bleiberger und Kreuther Schulter an Schulter gemeinsame Ziele für ein besseres Miteinander verfolgen", erklärt Rene Michenthaler. Mit Julia Assinger (stellvertretende Obfrau), Thomas Kahlhammer (Kassier), Victoria Morgenfurt (Stellvertr.), Mario Marinz (Schriftführer), Sandra Walkshofer (Stellvertr.), Christian Hecher, Gerhard Kurz-Grafenauer und Thomas Michenthaler ist dies gelungen. Alle betonen, dass politische Farben hier keine Rolle spielen sollen.
Weitere Ziele stehen ebenfalls schon im Raum. Die Hilfe untereinander erfordert auch ein Umdenken. "Das Hochtal ist lebenswert und wir sollten uns auf das Miteinander wieder konzentrieren. Darin sind wir gut und das hat Tradition", fasst Christian Hecher zusammen.
Vor diesem Hintergrund wurde auch der Vereinsname gewählt. Es gibt sogar eine eigene Facebook-Seite. Auch die Schaffung eines 'Orts der Begegnung' und wieder mehr Nachbarschaftshilfe für Bleiberger stehen auf der Agenda.

Regelmäßige Treffen

Nach der Gründungsphase im Jänner finden regelmäßige Treffen statt. "Wir möchten, dass gegenseitige Unterstützung und Menschlichkeit unser Tal vom ersten bis zum letzten der rund 15 Kilometer verbinden", wünscht sich Hecher, der den Vereine persönlich und seitens der Gemeinde mit den Vize-Bürgermeistern, von denen Michenthaler zeitgleich Koordinator zwischen Gemeinde und Verein ist, unterstützen möchte.

Zweites Projekt

Parallel zur Vereinsgründung von 'miteinander: bleiberg' entschied der Gemeinderat, sich um das Attribut 'familienfreundliche Gemeinde' zu bemühen.
Professionelle Begleitung, auch für eine Bürgerbeteiligung und Ideensammlung, erfahren die Bleiberger durch ein Coaching, das das Land zur Verfügung stellt. Am Ende des Prozesses, der auch die Umsetzung konkreter Projekte erfordert, steht sogar ein offizielles Gütesiegel. Der Zeitrahmen beträgt drei Jahre. "Da engagieren wir uns auch," sagt Obmann Rene Michenthaler. "Die Kooperation ist beschlossene Sache."
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