03.05.2016, 12:46 Uhr

Zartbitter - in memoriam Georg Danzer und Ludwig Hirsch

Wann? 24.05.2016 20:00 Uhr

Wo? neuebuehnevillach, Rathauspl. 1, 9500 Villach AT
Villach: neuebuehnevillach |

neuebuehneSalon am 24. Mai in der neuebuehnevillach: eine musikalisch-literarische Hommage von CHL+BAND und Autor Andy Zahradnik

„Zartbitter“ – in memoriam Georg Danzer und Ludwig Hirsch
Eine musikalisch-literarische Hommage von CHL+BAND und Autor Andy Zahradnik mit Auszügen aus dessen Büchern „Georg Danzer: Große Dinge – Erlebtes und Erzähltes“ sowie „I lieg am Ruckn. Erinnerungen an Ludwig Hirsch“.

Dienstag, 24. Mai 2016, 20:00 Uhr:
Villach, neuebuehnevillach

(Rathausplatz 1, www.neuebuehnevillach.at).
Karten: Villacher Kartenbüro, Freihausgasse 3, 04242/27341, office@villacherkartenbuero.at;
Limitierter Kartenvorverkauf in Klagenfurt: Buchhandlung Heyn

Ein neuebuehneSalon in memoriam Georg Danzer und Ludwig Hirsch. „Zartbitter“ könnte das kleinste gemeinsame Vielfach und zugleich der größte gemeinsame Nenner der beiden Musikpoeten lauten, die heuer 70 geworden wären.
CHL+Band zollen Tribut und Respekt – mit einer Auswahl der besten Lieder; Autor Andy Zahradnik präsentiert die biographischen Publikationen „Georg Danzer: Große Dinge – Erlebtes und Erzähltes“ und „I lieg am Ruckn. Erinnerungen an Ludwig Hirsch“.

Zartbitter – in memoriam Georg Danzer und Ludwig Hirsch
„Zartbitter“ könnte das kleinste gemeinsame Vielfach und zugleich der größte gemeinsame Nenner der Musikpoeten Georg Danzer und Ludwig Hirsch lauten.
Der eine – Hirsch – eigentlich Schauspieler, der andere – Danzer – Liederschreiber durch und durch. Die heimische Musikszene und den vielzitierten Soundtrack des Lebens für viele haben beide geprägt. Der eine mit „Gel‘ du magst mi“, der andere mit „Jö schau“. Damit seien aber nur zwei der größten Singlehits der beiden genannt, die keineswegs repräsentativ für das musikalische und poetische Schaffen der Liedermacher sind. Vielmehr sind es Lieder wie „I lieg am Ruckn“, „Die Omama“ oder „Spuck den Schnuller aus“ aus Hirschs Debütalbum „Dunkelgraue Lieder“ (1978), die in den Köpfen der Zuhörer verankert sind. Oder Danzers politische Hymne „Da oide Wessely“, der freche „Vorstadtcasanova“ oder die Ballade „Des is mei Frau“, eines der schönsten Liebeslieder überhaupt.
Die musikalischen Erinnerungen interpretieren CHL+BAND, die sich der Hege und Pflege des Austro-Pop/-Rock abseits von Bierzeltgeschunkel verschrieben haben.

Den literarischen Beitrag zum neuebuehneSalon im Mai bilden zwei biographische Publikationen über die beiden Liedschöpfer, präsentiert von Musikjournalist und Autor Andy Zahradnik: „Georg Danzer: Große Dinge – Erlebtes und Erzähltes“ von Andy Zahradnik und Franz Christian Schwarz sowie „I lieg am Ruckn. Erinnerungen an Ludwig Hirsch“ von Johnny Bertl, Cornelia Köndgen und Andy Zahradnik.

CHL+BAND …
… widmen sich seit 13 Jahren der Pflege des österreichischen Popkulturguts, konkret der Gattung Pop- und Rockmusik in österreichischem Deutsch bzw. im Dialekt. Die Konzerte sind wie ein Déja vu: ausgewählte Klassiker des AustroRock, Raritäten und viel zu selten Gehörtes von Danzer, Ambros, Hansi Lang, Falco, Franz Morak und vielen mehr.
Ergänzt wird der musikalische Querschnitt durch die österreichische Popgeschichte mit dem Beweis, dass in jedem Stück aus der Geschichte des Rock’n’Roll ein Stück Austropop steckt – wenn man nur den richtigen (Dialekt-) Text dazu singt …
CHL+BAND sind: CHL (Gesang, Akustikgitarre), Markus Wutte (Leadgitarre, Gesang), Stefan Flores (Gitarre, Gesang), Gernot Ragossnig (Bass), Didi Ofner (Drums).
Mehr Infos: http://www.chlpusband.at

Informationen zu den Büchern:
„Georg Danzer: Große Dinge – Erzähltes und Erlebtes“ von Georg Danzer, Franz Christian Schwarz und Andy Zahradnik, erschienen im Verlag Ueberreuter, 2015
Jö Schau! Georg Danzer wurde 1975 mit dem Lied "Jö schau" berühmt. Im Jahr des 40. Geburtstages des Liedes wurde ein Exemplar von "Auf und davon", der verschollen geglaubten Autobiografie von Georg Danzer, wiedergefunden. Verschollen, da es durch den Konkurs des einstigen Verlages keine Chance hatte, sich am Markt zu verbreiten. 1993 erschienen, schrieb Danzer darin seine ganz persönliche Geschichte nieder: Die vom Buben, geboren im Oktober 1946, der im grauen und rauen Wien der Nachkriegszeit aufwuchs. Nun wird erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Den zweiten Teil von "Große Dinge" bilden Interviews mit Wegbegleitern von Georg Danzer. Prof. Franz Christian Schwarz, der langjährige Manager und beste Freund von Danzer, und Andy Zahradnik erzählen über Treffen mit Wolfgang Ambros, Marianne Mendt, Ulli Bäer, Hans Theessink und zahlreichen anderen. Das Buch erinnert an einen, der es schaffte, "Große Dinge zu vollbringen" und dabei stets bescheiden blieb.

„I lieg am Ruckn. Erinnerungen an Ludwig Hirsch“ von Johnny Bertl, Cornelia Köndgen und Andy Zahradnik, erschienen im Verlag Ueberreuter, 2016
Ludwig Hirsch war Schauspieler, Poet und Liedermacher. Unaufdringlich nah, aber ungemein präsent hat er seine Texte in den Köpfen der Zuhörer verankert.
Seine Lieder haben auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer Intensität verloren.
Dieses Buch versammelt Biografisches, Szenen und Situationen aus der Karriere und dem Leben von Ludwig Hirsch. Es zeigt das Bild eines außergewöhnlichen Künstlers und zurückgezogen lebenden, sensiblen Menschen, der mit seinen Liedern wie »I lieg am Ruckn« oder »Komm großer schwarzer Vogel« Ende der 70er-Jahre wie ein Wintersturm über Österreich kam.
Zu Wort kommen unter anderem Cornelia Köndgen, die Ehefrau und Schauspielerin, Moritz, der Sohn, Ludwig Hirschs langjähriger Bühnenpartner und bester Freund, Johnny Bertl, der Entdecker und Manager, Karl Scheibmaier und zahlreiche weitere Weggefährten.
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