12.07.2016, 14:29 Uhr

Hotel-City-Chefin Strickner über große Investitionen und Ausbaupläne

Am Dach vom Hotel City, dahinter der Hauptbahnhof. Hier soll ein Edel-Geschoß aufgesetzt werden

Die Villacher Unternehmerin Karin Strickner gilt als Vorzeige-Hotel-Chefin. Der WOCHE erzählt sie von ihren Erfolgsfaktoren.

VILLACH (kofi). Unglaubliche 21 Jahre Jahre lang wurde investiert und investiert. Aber jetzt sind die Arbeiten fertig: Das Hotel City beim Villacher Hauptbahnhof erstrahlt wie noch nie. Alle Hotelzimmer wurden erneuert, zudem wurde das Haus auch für Seminargäste attraktiver gemacht. "Wir haben nun zeitgemäße Räume für Meetings", sagt Karin Strickner. Sie führt das Haus mit seinen 71 Zimmern seit 1995. Anfangs noch als Pächterin, seit 2001 gehört ihr das Hotel.

Schlechter Zustand

"Als ich hergekommen bin, war es in einem schlechten Zustand", erinnert sich die Chefin: "Mir war zum Weinen, so marod waren manche Bereiche." Aber Strickner setzte viel Geld und Arbeitszeit ein, um das Haus zu modernisieren. "Die härteste Zeit war von 1995 bis 1999", sagt sie. Die damals für sie selbst eingeführten 18-Stunden-Arbeitstage seien ihr bis 2013 geblieben. Mittlerweile hat dieser gesundheitsverschleißende Lebensstil ein Ende. Strickner wird von ihren Töchtern Eva Maria und Stefanie bei der Hotel-Führung unterstützt.

Online-Portale als Partner

Die Auslastungszahlen seien sehr gut, sagt Strickner. Dies hänge mit Professionalität und Freundlichkeit zusammen – aber auch damit, dass sie von Anfang an mit den internationalen, von vielen Hoteliers gehassten Online-Verkaufsportalen zusammenarbeitet hat. "Da muss man zwar eine lästige Provision bezahlen, aber das ist der Lauf der Dinge. Wer im Internet nicht auftaucht, den gibt es in einer globalisierten Welt für den Gast nicht", sagt Strickner. Jammern nütze da gar nichts.

Spannende Pläne

Kaum dass die Großsanierung des Vier-Sterne-Hotels zu Ende ist, hegt die stets diskret auftretende Chefin auch schon neue Pläne. Das derzeit fünfstöckige Haus soll eine sechste Etage erhalten.
Die Genehmigung für den Aufbau habe sie bereits, im Idealfall könnten die Arbeiten im kommenden Jahr beginnen.
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