11.04.2016, 14:22 Uhr

Diex spart weiter Strom mit LED-Technik

Viele Punkte hatte der Diexer Gemeinderat bei der ersten Sitzung zu besprechen

Diexer Gemeinderat tagte heuer zum ersten Mal. Neue Wanderkarte und LED-Beleuchtung beschlossen.

DIEX. Vergangenen Donnerstag fand die erste Gemeinderatssitzung in Diex im heurigen Jahr statt. Dabei wurde unter anderem die Umstellung von 27 Lichtpunkten in Diex und Grafenbach und die Umstellung der Kirchbeleuchtung in Diex auf stromsparende LED-Technik einstimmig beschlossen. "Die Umstellung der Straßenbeleuchtung amortisiert sich in spätestens 4,5 Jahren, die der Kirchenbeleuchtung in weniger als vier Jahren", erklärt Bürgermeister Anton Napetschnig (FPÖ).


Zuschuss für Studenten

Heftig diskutiert, aber auch einstimmig beschlossen wurden die Kostenzuschüsse für Studenten, die ihren Hauptwohnsitz in Diex belassen. "Es soll eine gleiche Lösung für alle geben: 50 Euro im Jahr bei Vorlage einer Studienberechtigung", so Napetschnig. Bis dato wurden diese Zuschüsse aus den Verfügungsmitteln des Bürgermeisters gezahlt, die ÖVP schlug vor, dies beizubehalten. "Die Verfügungsmittel wurden gekürzt. Wenn es so wenige Anträge gibt wie bisher, stelle ich das Geld daraus zur Verfügung, wenn nicht, ist ein eigener Budgetposten nötig", räumte der Bürgermeister ein.


Neue Wanderkarte

Alle Parteien sprachen sich für eine neue Wanderkarte aus. Darauf sollen weniger Wanderwege eingezeichnet sein, diese dafür aber in einem Top-Zustand gehalten werden.

Keine TKE-Gebühren

Einig waren sich FPÖ, ÖVP und SPÖ auch bei der Einhebung von Gebühren für die Tierkörperentsorgung, die bis dato in Diex gratis war und aufgrund des Gemeinderatsbeschlusses bis auf weiteres auch gratis bleibt. Grundsätzlich wären Gebühren zu entrichten. "Das kann man den ohnehin schon so belasteten Landwirten nicht auch noch zumuten", sagte Hubert Ladinig (2. Vizebürgermeister, SPÖ). "Solange wir uns gegen die Gebühren wehren können, werden wir es auch tun", so Napetschnig.
Außerdem wurde einer Erneuerung des örtlichen Entwicklungskonzeptes zugestimmt. Den Auftrag erhielt Raumplanungsbüro Silvester Jernej. Die Kosten belaufen sich auf rund 24.000 Euro.
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