09.06.2016, 14:45 Uhr

Radar-Box: Da trifft Ybbstaler der Blitz

In Niederösterreich stehen 148 Radarkabinen. Zudem sorgen mobile Radar für Verkehrserziehung.

YBBSTAL. . Rund um die Uhr sorgen Radarboxen für mehr Verkehrssicherheit. Neben den fixen Standorten schwirren die Polizisten jedoch immer öfter mit mobilen Radaranlagen aus, um dem „gelernten“ Raser entgegenzuwirken. Mittlerweile kommt die Exekutive in NÖ allein mit ihren mobilen Messgeräten auf rund 45.000 Einsatzstunden pro Jahr. Langfristig führt diese Präsenz laut Polizei zu niedrigeren Durchschnittsgeschwindigkeiten.

Gefahr auf Freilandstraßen

"Der Bezirk Amstetten und das Ybbstal zählen in den letzten Jahren hinsichtlich der tödlichen Verkehrsunfälle und der Verkehrsunfälle mit Personenschäden nach absoluten Zahlen zu den eher stark belasteten Bezirken in Niederösterreich", weiß Bezirkspolizeikommandant Andreas Kronsteiner.
Die Mehrzahl aller getöteten Verkehrsteilnehmer starb bei Verkehrsunfällen auf Freilandstraßen, wobei es sich hauptsächlich um Alleinunfälle und Gegenverkehrsunfälle handelte.

Aktionen zeigen Wirkung

"Die Geschwindigkeit wird als ein entscheidender Faktor für die Anzahl und die Schwere der Verkehrsunfälle gesehen. Daher wurden von der Polizei im Bezirk Amstetten in den vergangenen Jahren zielgerichtete Schwerpunktaktionen durchgeführt. Dabei wurden flächendeckende Radarmessungen, Zivilstreifenüberwachungen und Überwachungen durch uniformierte Streifen durchgeführt. Der Schwerpunkt des Verkehrsüberwachungsprojektes lag auf Geschwindigkeitsüberwachungen auf Straßenabschnitten im Freilandgebiet mit hohen Unfallzahlen", so Kronsteiner über die gesetzten Maßnahmen.

Kontrollen werden fortgesetzt

Besonders im Freilandgebiet wird die Geschwindigkeit als entscheidender Faktor für die Anzahl und Schwere der Verkehrsunfälle gesehen.
Diese Überwachungsaktionen ergaben eine hohe Zahl an Geschwindigkeitsüberschreitungen und leicht rückläufige Unfallzahlen. Vor allem die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle konnte deutlich reduziert werden.
"Diese intensiven Geschwindigkeitskontrollen besonders im Freilandgebiet werden auch im heurigen Jahr auf den unfallträchtigen Straßenabschnitten mit dem Ziel fortgesetzt, die Zahl an Geschwindigkeitsüberschreitungen zu senken und damit auch die Zahl der schweren und tödlichen Verkehrsunfälle weiter zu reduzieren. Bei der Planung werden Erkenntnisse aus den Analysen der Unfallorte, Unfallzeiten und Unfallursachen einfließen", ist Kommandant Andreas Kronsteiner zuversichtlich.

Zur Sache: Für massive Geschwindigkeitsübertretungen (mehr als 40 km/h im Ortsgebiet bzw. 50 km/h auf Freilandstraßen) muss man in NÖ mit Strafen zwischen 150 und 2.180 Euro rechnen.

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Gewinnfrage 6: Mit welchem Mindeststrafausmaß muss man für 91 km/h im Ortsgebiet rechnen?

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