08.06.2016, 15:57 Uhr

Einsatz-Marathon für Neustadts Feuerwehr

WIENER NEUSTADT. Gleich mehrere Einsätze beschäftigten die Freiwillige Feuerwehr Wiener Neustadt am Vormittag des 8. Juni 2016. Zuerst blockierte ein Verkehrsunfall den Morgenverkehr auf der B17 bei der Stadionstraße, dann wurden die ehrenamtlichen Helfer zu Gasgeruch in einer Bankfiliale gerufen um von dort direkt auf einen Verkehrsunfall mit einer Verletzten auszurücken. Kurz nach Mittag retteten drei Freiwillige Feuerwehrmänner auch noch eine Schlange aus einem Wohnhaus.

Der Verkehrsunfall auf der B17 Kreuzung Stadionstraße konnte rasch beseitigt werden. Ein Sattelzug und ein Pkw kollidierten in der Kurve. Die Feuerwehr sperrte mit Unterstützung der Polizei den Unfallort ab um die beiden Fahrzeuge voneinander zu trennen. Der Pkw und der Lkw waren nur leicht beschädigt. Der Pkw konnte in eine Fachwerkstätte selbstständig weiterfahren. Der Lkw konnte überhaupt seine Tour fortführen.

Als die zufällig im Feuerwehrhaus anwesenden Feuerwehrmänner etwas später am Vormittag zu einem Gasgeruch gerufen wurden, rüsteten sich diese routinemäßig mit einem Gasmessgerät aus. Es war ein Geruch - ähnlich dem Duftstoff, der Gas beigemengt wird - wahrnehmbar. Das Messgerät zeigte allerdings keinen Ausschlag. Als den Feuerwehrmännern mitgeteilt wurde, dass im Keller Arbeiten an der Klima- und Lüftungsanlage durchgeführt werden, wurde die Erkundung im Keller fortgeführt. Dort konnte ein etwas stärkerer Geruch ausgelöst durch Hartlötarbeiten und das dadurch verursachte Verbrennen von Resten des Kühlmittels festgestellt werden. Das Messgerät zeigte eine erhöhte CO Konzentration an. Die Feuerwehr Wiener Neustadt belüftete den betroffenen Bereich.

Direkt von diesem Einsatz rückten die Feuerwehrmänner auf die B17 kurz nach dem Metro (Neunkirchner Allee) aus. Drei Fahrzeuge waren auf der linken Spur aufeinander gefahren. Die Fahrerin des ersten Fahrzeuges wurde bereits bei der Ankunft der Feuerwehr durch ein Sanitätsteam des Roten Kreuzes versorgt. Die Feuerwehr machte die Verkehrswege frei und konnte die Fahrzeuge am Seitenrand abstellen und den anwesenden Fahrzeughaltern wieder übergeben.

Kurz nach Mittag rückten drei freiwilligen Feuerwehrmänner noch zu einem Wohnhaus am Föhrensee aus. Eine nicht heimische Kornnatter hatte sich in einem Windfang verkrochen. Die Feuerwehrmänner fingen das verschreckte Tier ein und brachten es zur weiteren Identifikation zu einem Spezialisten.
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