03.06.2016, 10:49 Uhr

Ostumfahrung: Neue Zahlen & Alternativenprüfung

Fotocollage der Radlobby. Die genauen Pläne werden vom Land NÖ weiterhin nicht veröffentlicht.

Die Verkehrsstudie zur Ostumfahrung wird überarbeitet: Neue Verkehrszahlen werden erhoben, Alternativen zur Ostumfahrung analysiert und erstmals der Anteil des Durchzugsverkehrs ausgewiesen.

Ostumfahrung würde mehr Verkehr bringen


Ziel der Ostumfahrung ist es, den Durchzugsverkehr zu reduzieren. Die derzeit vorliegenden Zahlen des Landes Niederösterreich zeigen, dass die Ostumfahrung das nicht bringen würde. Das Gesamtverkehrsaufkommen auf der Nord-Süd-Achse würde bis 2030 um 50 % steigen. Der Verkehr in der Nestroystraße ginge um 24 % und in der Grazer Straße um 7 % nach oben.

Neue Daten - und dann BürgerInnenbeteiligung?


"Spät aber doch werden jetzt endlich Alternativen unter die Lupe genommen. Es wird untersucht, wie sich verkehrsberuhigende Maßnahmen auf der Grazer Straße und der Nestroystraße auswirken. Mit den neuen Szenario-Rechnungen und der Ausweisung des Anteils des Durchzugsverkehrs wird eine bessere Entscheidungsgrundlage geschaffen. Wenn diese Daten vorliegen kann und muss der nächste Schritt eine richtige BürgerInnen-Beteiligung sein. Bisher gab es von politischer Seite für die direkt Betroffenen immer nur häppchenweise Informationen", so Karl Zauner von der Radlobby Wiener Neustadt

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