24.05.2016, 15:56 Uhr

"Steig ein!" – Die Unfall-Hotspots im Wienerwald

Die Statistik Austria weist im Internet Unfälle mit Personenschaden aus. Hotspots sind die Westautobahn und die B44. (Foto: www.statistik.at)

Serie Teil 4: Die gefährlichste Straße in der Region ist die Westautobahn. Zwischen Kirchstetten und Altlengbach gab es im Jahr 2014 über 30 Unfälle mit Personenschaden.

REGION WIENERWALD/NEULENGBACH (mh). Auf Niederösterreichs Straßen starben im vergangenen Jahr 130 Menschen – neun mehr als 2014. Doch der Langzeittrend geht eindeutig in die andere Richtung. Seit den 1970er-Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten um über 80 Prozent zurückgegangen. Im Jahr 2012 wurden bei knapp 8.000 Unfällen noch 145 Menschen getötet. Einen weiteren „erfreulichen“ Trend gibt es, was die Zahl mit alkoholisierten Unfallbeteiligten betrifft. Waren 2012 noch 584 Alko-Lenker an Unfällen in NÖ beteiligt, so sank diese Zahl im Jahr 2014 bereits auf 476 (-108 oder 18,5%). Im Bezirk St. Pölten Land kam es laut Statistik Austria 2014 zu insgesamt 392 Unfällen mit Personenschaden. 500 Personen – davon 32 Kinder – wurden dabei verletzt, 7 wurden getötet. Alkohol war bei 25 Unfällen im Spiel.

Hotspots: A1 und B44

Eindeutiger Unfall-Hotspot in der Region Wienerwald/Neulengbach ist die Westautobahn zwischen Kirchstetten und Altlengbach sowie die Außenringautobahn bis Hochstraß. 2014 gab es 33 Unfälle auf diesem Teilabschnitt der A1 bzw. der A21. Am häufigsten abseits der Autobahnen krachte es mit 15 Unfällen mit Personenschaden auf der B44 zwischen Neulengbach und Eichgraben. Zu 6 Kollisionen mit Verletzten kam es 2014 auf der B19 zwischen Asperhofen und der Autobahnauffahrt Altlengbach.

Testfahrt bei Regen

Die Bezirksblätter wagten eine Testfahrt auf der gefährlichsten Strecke der Region. Beim mobilen Lokalaugenschein auf der regennassen Westautobahn zeigte sich schnell der Grund für die Unfallhäufung: "Viele Lenker halten keinen ausreichenden Sicherheitsabstand zu den Fahrzeugen vor ihnen ein", so der Schluss von Redakteur Michael Holzmann. "Auch von einer an die Fahrbahnverhältnisse angepassten Geschwindigkeit ist bei vielen Verkehrsteilnehmern nichts zu bemerken. Sogar bei Regen überschreiten sie deutlich die erlaubten 130 Stundenkilometer."

Zur Sache

Laut Statistik Austria wurden im Bezirk St. Pölten Land vor zwei Jahren 392 Unfälle mit Personenschaden registriert, bei denen 7 Menschen starben. Niederösterreichweit wurden 2014 insgesamt 7.181 Verkehrsunfälle mit Personenschaden registriert.

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