Weltmusik und Markt der Kulturen
Bludenz wartet am 25. und 26. Oktober mit einem kunterbunten Kulturprogramm auf

Sänger Ravid Kahalani gastiert mit „Yemen Blues“ in der Remise.
  • Sänger Ravid Kahalani gastiert mit „Yemen Blues“ in der Remise.
  • Foto: Zohar Ron
  • hochgeladen von Bettina Kogler

Mit zwei besonderen Highlights lässt die Alpenstadt am 25. und 26. Oktober ihre kulturelle Vielfalt hochleben: Am Donnerstag zieht mit dem Ensemble von Yemen Blues eine Karawane aus Wüstenblues, orientalischen Musiktraditionen und modernem Funk, Rock und Soul in die Remise ein. Tags darauf feiert der legendäre Markt der Kulturen heuer sein zehnjähriges Jubiläum.

Musikalische, tänzerische und kulinarische Programmpunkte vieler beteiligter Kulturvereine und Künstler, wie etwa Alex Sutter und Cenk Dogan, hat das zweitägige Festival zu bieten. Yemen Blues steht für das moderne und weltoffene Israel und zeigt, dass es jenseits der engstirnigen Politik im Land ein kulturelles Miteinander vieler verschiedener Kulturen gibt. Das Ensemble spielt live eine mitreißende Musik, die jedes Publikum begeistert; eine großartige, moderne Mischung aus der Tradition des Orients und Funk, Blues, Rock und Soul.

Zehnjähriges Jubiläum

Am 26. Oktober 2008 zelebrierte die Stadt Bludenz zum ersten Mal das friedliche Zusammenleben von über 80 Nationalitäten. Die Idee zum Markt der Kulturen hatte vor über zehn Jahren Oliver Mössinger, damaliger Inte-
grations- und Jugendbeauftragter der Stadt Bludenz. Für ihn standen das gegenseitige Kennenlernen beim gemeinsamen Essen sowie das Eintauchen in „fremde“ Kulturen, die sich tänzerisch, musikalisch und/oder künstlerisch präsentieren, im Vordergrund. Diesem Grundsatz bleibt die Veranstaltung seither jedes Jahr aufs Neue treu. Bei kulinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt, Tanzvorführungen wie dem bereits legendären Auftritt des serbischen Kulturvereins K.U.D. Kolo, künstlerischen Präsentationen und musikalischen Einlagen können sich alle Interessierten von 14 bis 18 Uhr in und rund um die Remise Bludenz begegnen, ins Gespräch kommen und sich gegenseitig besser kennenlernen. Angesichts der aktuell immer häufigeren Abschiebung von Lehrlingen werden gemeinsam Träume in Form von Seifenblasen in den Himmel geschickt. Mit dieser Aktion, die zeitgleich in Wolfurt stattfindet, wird die Initiative Fluchtpunkt Ländle unterstützt und ein Zeichen für den Verbleib von asylwerbenden Lehrlingen in Vorarlberg gesetzt.

Autor:

Bettina Kogler aus Feldkirch

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