Träum dein Wien
Bessere Jobchancen für Menschen mit Behinderung

Martin Sobotka, besser bekannt als Sänger Soberl der Band Wiener Wahnsinn, sucht für Menschen mit Behinderung passende Jobs.
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  • Foto: privat
  • hochgeladen von Conny Sellner

Martin Sobotka vom AMS träumt davon, dass Menschen mit Behinderung besser in den Arbeitsmarkt integriert werden.

DONAUSTADT. Als Sänger von Wiener Wahnsinn ist Martin Sobotka weit über die Grenzen der Donaustadt hinaus bekannt. Was viele nicht wissen: Sobotka arbeitet schon seit 15 Jahren beim Arbeitsmarktservice in der Wagramer Straße und ist dort verantwortlich für die Vermittlung von Arbeitnehmern für große Unternehmen in der Donaustadt und darüber hinaus.
Dabei verfolgt er ein großes Ziel: Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen besser in den Arbeitsmarkt zu integrieren und sie erfolgreich in Jobs zu vermitteln.

Ausschlaggebend sind dabei Infos und Aufklärung für Unternehmen: "Viele glauben heute noch, dass man einen Angestellten mit Behinderung nicht mehr kündigen darf, was schlichtweg falsch ist. Das hält aber viele Unternehmer davon ab, einem Menschen mit Einschränkung eine Chance zu geben." Und mit Einschränkungen oder Vermittlungshemmnissen sind nicht nur offensichtliche Behinderungen gemeint, wie Sobotka betont: "Darunter fallen auch Menschen mit Epilepsie, Diabetes oder psychischen Beeinträchtigungen. Etwas, das im Gegensatz zu einem Blindenstock oder Rollstuhl nicht offensichtlich ist, aber als Behinderung gilt."

Förderungen für Firmen

Seit 2011 gibt es das Gesetz für Betriebe, das ab 25 Mitarbeitern eine Behindertenplanstelle vorsieht. Ansonsten gibt es monatliche Abschlagszahlungen. Im Gegenzug erhalten Firmen, die Menschen mit Behinderung eine Chance geben, Förderungen vom AMS. "Wir vom Arbeitsmarktservice bringen Unternehmer und Arbeitsuchende zusammen und informieren beide Seiten über ihre Rechte und Pflichten. So konnten wir schon mehrere Menschen mit Behinderung in den Arbeitsmarkt integrieren."

Beispiele dafür sind die erfolgreiche Vermittlung einer taubstummen Dame in die Donaustädter Gärtnerei Flicker oder das Schaffen von Arbeitsplätzen für Rollstuhlfahrer im Call Center der Firma Tipos im Bezirk – eine Win-win-Situation. "Ich träume davon, dass Menschen mit Behinderung als vollwertige und wertvolle Mitarbeiter gesehen werden", bringt Sobotka seinen Wunsch auf den Punkt.

Autor:

Conny Sellner aus Donaustadt

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