Wien-Wahl Donaustadt
Wie steht es um den Verkehr im 22. Bezirk?

So wollen die Spitzenkandidaten der Donaustadt das Verkehrsnetz verbessern.
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Das planen die Spitzenkandidaten für das Verkehrsnetz im 22. Bezirk

DONAUSTADT. Wie steht es um die Öffis im Bezirk? Diese Ideen haben die Donaustädter Spitzenkandidaten.

Ernst Nevrivy (SPÖ):

„Trotz zweier U-Bahn-Linien braucht es einen weiteren Ausbau an Öffis im Bezirk, sowohl aufgrund der Flächengröße der Donaustadt als auch wegen des steigenden Bevölkerungswachstums. Geplant ist daher in den kommenden Jahren, das Busnetz weiter zu adaptieren und vor allem auch die Straßenbahnlinie 25 zu verlängern sowie eine neue Linie 27 zu realisieren.“

Anton Mahdalik (FPÖ):

„Einerseits soll die Linie der U2 nach Groß Enzersdorf und andererseits die U1 nach Gerasdorf verlängert werden, damit die Pendler schon vor der Stadtgrenze auf die Öffis umsteigen können und nicht unsere Straßen verstopfen. Die Intervalle der Busse etwa in den peripheren Siedlungsgebieten Essling oder Breitenlee sollten ebenso verkürzt werden.“

Wolfgang Orgler (Grüne):

„Die S-Bahn soll durch neue Linien von Korneuburg bis Hütteldorf und von Raasdorf bis zum Westbahnhof wiederbelebt und ausgebaut werden. Die Straßenbahn 25 muss in die Seestadt verlängert werden, eine neue Linie 27 soll von der U2 Aspern über die Berresgasse bis nach Floridsdorf führen. Wir fordern mehr und dichtere Buslinien.“

Gerda Müller (ÖVP):

„In unserem Bezirk fehlen die Querverbindungen zu Floridsdorf und die Erschließung der alten und neuen Siedlungsgebiete, die teilweise ohne Parkmöglichkeiten gebaut werden. Dort gibt es oft kaum eine Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Intervallverkürzungen beim Sekundärnetz sind anzustreben. Zentral ist der generelle Ausbau an der Stadtgrenze.“

Jing Hu (Neos):

„Im bestehenden Verkehrsnetz werden die aktuellen Siedlungsentwicklungen nicht berücksichtigt. Wir fordern einen Ausbau der öffentlichen Verkehrslinien von Schnell- und Lokalbahnen. Wir wollen eine neue Straßenbahnlinie von Floridsdorf nach Aspern Nord, eine Verlängerung der Linien 25 und 26 und das Busnetz soll überarbeitet und beschleunigt werden.“

Bernhard Gaishofer (Links): 

"Vor allem die Verbindungen zwischen 21. und 22. Bezirk und in den Randgebieten des Bezirks müssen weiter ausgebaut werden. Es braucht eine leistungsfähige Schnellbahn-Vorortelinie, welche zügige Fortbewegung ermöglicht. Stationen und Gleiskörper sind grundsätzlich vorhanden. Auch ausgearbeitete Konzepte hierfür gibt es bereits, wie beispielsweise von der Initiative „Wiener Schmetterling“. Die Umsetzung einer solchen Überlegung würde unserer Meinung nach die Mobilität und somit auch Lebensqualität in Transdanubien stark steigern."

Rilwan Mogaji (SÖZ):

"Es fehlt dem 22. Bezirk an einem ausgebauten Verkehrsnetz. Bedenkt man die Siedlungsentwicklungen der letzten Jahrzehnte bedarf es an massiven Investitionen. Dabei reicht die U2 nicht aus. Der 26A bis Groß-Enzersdorf ist oft überfüllt. Wenn wir das Verkehrsnetz nicht ausbauen, werden mehr Menschen wieder mit dem Auto fahren. Deshalb müssen wir unbedingt mit einer angemessenen Ausweitung des öffentlichen Netzes mitziehen, um damit den Lebensstandard im 22. Bezirk aufrechtzuerhalten."

Karl Baron (Team HC Strache):

"Wir benötigen kürzere Intervalle bei den Öffentlichen Verkehrsmitteln und einen weiteren Ausbau der U1 und der U2 in die Peripherie, um so attraktiver für die Pendler zu werden. Zusätzliche 'Park & Ride'-Möglichkeiten sollen geschaffen werden, wobei die Parkgebühr zu einer kostenlosen Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel berechtigen soll. Außerdem: Behebung des Parkplatzproblems in der Seestadt und Rückbau des sinnlosen Pop-Up-Radweges in der Wagramer Straße."

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