Wiener Schülerin unter den 30 einflussreichsten Teenagern des Jahres 2017

Rayouf Alhumedhi setzte sich für das Kopftuch-Emoji ein.
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  • Rayouf Alhumedhi setzte sich für das Kopftuch-Emoji ein.
  • Foto: Vienna International School / Rayouf Alhumedhi
  • hochgeladen von Andreas Edler

WIEN. Emojis sind als Untermalung jedes Chats kaum mehr wegzudenken. Umso störender war es für Rayouf Alhumedhi, dass es bisher kein Emoji gab, dass eine Muslima mit Kopftuch darstellt. "Das ist wichtig für meine Identität", sagt Alhumedhi. 

Die 16-jährige Schülerin der Donaustädter Vienna International School wandte sich kurzerhand an Apple und das Unicode Consortium, das die Emoji-Standards festlegt. Ihre Kampagne gewann schnell an Fahrt und wurde unter anderem von Reddit-Mitbegründer Alexis Ohanian unterstützt. Die Folge: Apple veröffentliche das Kopftuch-Emoji. Dafür wurde die derzeit in Wien lebende Ahumedhi nun vom Time Magazine in der Liste der 30 einflussreichsten Teenager des Jahres 2017 geehrt. 

Für Alhumedhi sei das ein Schritt vorwärts, um Diversity zu feiern und den Islam in der Gesellschaft zu akzeptieren. Dieses Emoji werde die Welt indirekt positiv beeinflussen, sobald Menschen, die gegen das Kopftuch oder den Islam als Glaubensform seien, das Emoji auf ihrer Tastatur entdecken würden, ist sich die 16-Jährige sicher. 

Rayouf Alhumedhi stammt ursprünglich aus Saudi Arabien. Ihre schulischen Stärken liegen in den Naturwissenschaften. Außerdem ist sie Schülervertreterin. Sie besucht die Vienna International School in der Donaustadt – eine Privatschule, in der vornehmlich Kinder von UN-Diplomaten unterrichtet werden. 

Rayouf Alhumedhi setzte sich für das Kopftuch-Emoji ein.

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