30.08.2016, 11:03 Uhr

Jubiläum: Seit 10 Jahren fährt die U1 bis Leopoldau

U-Bahn Zug der Linie U1 in Fahrtrichtung Reumannplatz bei der Einfahrt in die Station Leopoldau. (Foto: Wiener Linien/Johannes Zinner)

Im September 2006 konnte man vor allem am Rennbahnweg und in der Großfeldsiedlung aufatmen: Die Fahrzeit in die City verkürzte sich mit dem Ausbau der U1 immens. Ab 2017 soll die rote Linie zur längsten U-Bahn der Stadt werden.

DONAUSTADT/FLORIDSDORF. 14,7 Kilometer: Die Strecke vom Favoritener Reumannplatz bis zur Donaustädter Endstation Leopoldau schafft die U1 in 26 Minuten. 19 Stationen werden dabei durchfahren, fünf davon feiern am 2. September ihr 10-jähriges Jubiläum.

Am 2. September 2006 wuchs das U-Bahn-Netz um ein 4,6 Kilometer langes U1-Teilstück von Kagran bis nach Leopoldau. Die Verlängerung umfasste die Stationen Kagraner Platz, Rennbahnweg, Aderklaaer Straße, Großfeldsiedlung und Leopoldau.

100 Millionen Fahrgäste pro Jahr

Durch den Ausbau der U1 an die nördliche Stadtgrenze bekam der stark wachsende 22. Bezirk eine bessere Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz. Rund 100 Millionen Fahrgäste sind auf der roten Linie pro Jahr unterwegs. Die Fahrt von der Endstation bis zum Praterstern dauert heute 15 Minuten, zum Karlsplatz rund 20 Minuten.

2017: Längste U-Bahnlinie der Stadt

Die Arbeiten zur weiteren Verlängerungen nach Süden laufen derzeit auf Hochtouren. Ab 2. September 2017 soll die U1 vom Reumannplatz um fünf weitere Stationen bis zur südlichen Endstation Oberlaa verlängert sein. Die Strecke Oberlaa-Leopoldau wird dann die mit 19,2 Kilometern Länge zur längsten U-Bahn-Linie Wiens.
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Philipp Glaser aus Donaustadt | 02.09.2016 | 03:50   Melden
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