„Tüftelgenies“ in der inatura
Geniale Erfindungen, spannende Tüfteleien und verrückte Geistesblitze im Mittelpunkt

Für die Kinder heißt es, dass sie bei der Ausstellung auch selbst einiges ausprobieren dürfen | Foto: Hannes Loske
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  • Für die Kinder heißt es, dass sie bei der Ausstellung auch selbst einiges ausprobieren dürfen
  • Foto: Hannes Loske
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Am 11. Februar eröffnete die inatura Erlebnis Naturschau Dornbirn – wegen der Pandemie ohne Publikum – ihre neue Sonderausstellung „Die Tüftelgenies“. Die Sonderausstellung ist eine Wanderausstellung des Grazer Kindermuseums FRida & freD und wurde durch die Klaus Tschira Stiftung maßgeblich unterstützt. In der Ausstellung, die bis zum 6. November läuft, dreht sich alles um Erfindungen und wie es dazu kam.

„Alles, was erfunden werden kann, wurde bereits erfunden“, meinte Charles H. Duell (United States Commissioner of Patents) im Jahr 1899. Inzwischen wissen wir, dass Duell falsch lag. Erfindungen sind die Motoren, die die Entwicklung der Menschheit beeinflussen - positiv wie negativ. Wie hätte sich die Gesellschaft wohl entwickelt, wären nie der Kunststoff (1907), das Fernsehgerät (1925), der Computer (1941) oder der Satellit (1957) erfunden worden? Ganz zu schweigen von der Erfindung des Mobiltelefons (1973) oder des World Wide Web (1989). Zufall, Genialität oder Berechnung - jeden Tag erfinden Menschen etwas Neues! Denkt man über Erfindungen nach, setzt man sich zwangsläufig damit auseinander, dass - die Natur ausgenommen - alles, was uns umgibt, von Menschen gedacht, entwickelt und verbessert wurde. Was bedeuteten Erfindungen früher für die Menschen, welche aktuellen Erfindungen sind heute wichtig und was wird jetzt und in der Zukunft gebraucht und sollte erfunden werden?

Jeden Tag etwas Neues

Peter Schmid, Geschäftsführer der inatura, hebt hervor: „Kinder wachsen in einer Flut von Erfindungen auf. Ständig wird etwas neu erfunden, ständig wird etwas verbessert und weiterentwickelt. Kinder leben im Zeitalter der ,neuen Medien‘ und nehmen Technik als selbstverständlich wahr. Was aber heute verloren gegangen ist, ist das Dahinter-Sehen.“
„Als leidenschaftliche Vermittler ist es uns in der inatura immer ein Anliegen, Neugierde zu wecken, den Blick zu schärfen und Platz für neue Ideen zu schaffen. Die neue Sonderausstellung gibt unseren Besuchern die Möglichkeit, alltägliche Dinge neu zu entdecken. Gerade jetzt leben wir in einer Zeit, in der das Tüfteln an Problemen und Erfindergeist gefragt sind“, erläutert Ruth Swoboda, naturwissenschaftliche Direktorin der inatura.

Die neue Sonderausstellung, wie die gesamte inatura, können täglich, Montag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr unter den geltenden Corona-Schutzmaßnahmen besucht werden.

Highlights der Ausstellung

  • Das Fahrrad: Die Kinder erfahren aktiv beim in die Pedale treten, dass das erste Fahrrad in Mannheim von Karl Drais aufgrund des kurzfristig veränderten Klimas erfunden wurde.
  • Das Auto: Den Kindern wird vermittelt, dass Carl Benz das erste Auto gebaut hat, aber nicht davon überzeugt war, dass es weite Strecken zurücklegen könne.
  • Penicillin, Röntgen & Stethoskop: Den Kindern wird vermittelt, dass es in der Medizin wichtige Erfindungen gibt. Sie erfahren, dass wir das Penicillin einem Missgeschick verdanken, dass die Röntgenstrahlen zufällig entdeckt wurden und wie das Stethoskop entwickelt wurde.
  • Telefon: Den Kindern wird vermittelt, wie das erste Telefon funktionierte und dass es mit den heutigen Telefonen rein optisch nicht viel gemeinsam hat. Sie erfahren, wie sich die Telefonie weiterentwickelt hat und dass die Erfindung des Fernsprechapparats den größten Patentstreit aller Zeiten ausgelöst hat.
Für die Kinder heißt es, dass sie bei der Ausstellung auch selbst einiges ausprobieren dürfen | Foto: Hannes Loske
Die Entwicklung des Fernsehers ist auch ein Thema gewidmet | Foto: Hannes Loske
Wie fühlt es sich wohl an, in einem Kanu zu fahren? | Foto: inatura

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