35 Jahre MOHI Feldkirch
Erfolgsgeschichte begann mit Weitblick

Bgm. Manfred Rädler, STR Julia Berchtold, Ursula Ess (Vorstand), Margot Insam-Gstach (GF), Sibylle Nussbaum (Vorstand), Prim. Dr. Heinz Fritzsche (Vorstand), Konrad Bönig (Vorstand), Guntram Rederer (Vorstand) | Foto: mohi feldkirch
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  • Bgm. Manfred Rädler, STR Julia Berchtold, Ursula Ess (Vorstand), Margot Insam-Gstach (GF), Sibylle Nussbaum (Vorstand), Prim. Dr. Heinz Fritzsche (Vorstand), Konrad Bönig (Vorstand), Guntram Rederer (Vorstand)
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Mit einer stimmungsvollen Feier im Haus Nofels beging der Mobile Hilfsdienst Feldkirch am 16. Juni sein 35-jähriges Bestehen.

Mehr als 100 Gäste, darunter zahlreiche Mitarbeiter, langjährige Wegbegleiter und Vertreter aus Politik und Sozialwesen, folgten der Einladung und würdigten gemeinsam eine Institution, die seit Jahrzehnten für gelebte Nächstenliebe und wertvolle Hilfe im Alltag steht.

Obmann Edgar Mayer führte gewohnt souverän durch den Festabend. Seine enge Verbundenheit mit dem Verein war dabei deutlich spürbar. Seit 35 Jahren begleitet der MOHI Feldkirch Menschen in ihrem Zuhause, unterstützt sie im Alltag, führt Gespräche, hilft im Haushalt oder unternimmt Spaziergänge. Diese Hilfe schenkt den betreuten Menschen Lebensqualität und erfüllt zugleich jene, die ihre Zeit und ihr Herz für diese Aufgabe einsetzen.
Bürgermeister Manfred Rädler würdigte in seinen Grußworten die erfolgreiche Entwicklung des Vereins und das unersetzliche Engagement der vielen Betreuer, die tagtäglich für Menschen in Feldkirch da sind. Gleichzeitig erinnerte er an den Weitblick von Günther Lampert, der vor 35 Jahren die Gründung des Vereins initiierte und damit den Grundstein für eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte legte.

Unverzichtbare Rolle

Zu den besonderen Gästen des Abends gehörten Sonja Hummer und Marianne Schrollenberger. Beide sind seit der Gründung des Vereins mit dabei und wurden dafür besonders geehrt. Schmunzelnd erzählten sie von ihren ersten Einsätzen. Damals seien sie überzeugt gewesen, diese Tätigkeit wohl nicht lange auszuüben. Heute, 35 Jahre später, blicken beide auf unzählige schöne Begegnungen zurück und betonen, keinen einzigen Tag ihres Engagements bereut zu haben.

Mann der ersten Stunde

Auch Primar Dr. Heinz Fritzsche, Obmann-Stellvertreter und Mann der ersten Stunde, sprach mit großer Begeisterung über seine langjährige Verbindung zum MOHI Feldkirch. Er appellierte an die jüngere Generation, sich ebenfalls für dieses wertvolle Ehrenamt zu begeistern und Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen.
Wertschätzende Worte fand auch Simone Bemetz-Kochhafen, Geschäftsführerin der ARGE Mobile Hilfsdienste Vorarlberg. Sie dankte Margot Insam-Gstach, Geschäftsführerin des MOHI Feldkirch, für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre konstruktive Mitarbeit, die weit über die Stadtgrenzen hinaus positive Impulse für ganz Vorarlberg setze.
Wie eindrucksvoll sich der Verein entwickelt hat, zeigt auch ein Blick auf die Zahlen. Im Gründungsjahr betrug der Umsatz rund 600.000 Schilling. Heute werden jährlich rund 2,3 Millionen Euro umgesetzt.

Doch darüber herrschte Einigkeit bei Bürgermeister Manfred Rädler, Geschäftsführerin Margot Insam-Gstach und Obmann Edgar Mayer: Nicht die Zahlen seien entscheidend, sondern die Menschen, die mit ihrem Einsatz Tag für Tag Großartiges leisten.

Bgm. Manfred Rädler, STR Julia Berchtold, Ursula Ess (Vorstand), Margot Insam-Gstach (GF), Sibylle Nussbaum (Vorstand), Prim. Dr. Heinz Fritzsche (Vorstand), Konrad Bönig (Vorstand), Guntram Rederer (Vorstand) | Foto: mohi feldkirch
35 Jahre MOHI Feldkirch: Edgar Mayer, Margot Insam-Gstach, Sonja Hummer, Marianne Schrollenberger, Prim. Dr. Heinz Fritzsche (v.l.) | Foto: mohi feldkirch
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Foto: ArturVerkhovetskiy/PantherMedia
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