Alkoholisierter Hufschmied rastete aus

LASSEE/KORNEUBURG (mr). Die Feier nach einem Springreiterturnier im Reitsportzentrum Lassee artete erheblich aus: Der angeklagte 34-jährige Hufschmied aus dem Bezirk Hollabrunn geriet mit einem (in Reiterkreisen weder unbekannten noch unumstrittenen) burgenländischen Turnierteilnehmer (57) aneinander, der eine Serviererin angebaggert haben soll.

Messer blitzte auf

Ein Faustschlag streckte den ebenfalls bezechten Reitersenior (seinen Alkoholisierungsgrad schätzte dieser so ein: "I wor fett, oba ned überfett") auf die Bretter, worauf er ein Messer zog. Der Aufforderung "Kumm her" kam der Hufschmied nicht nach, er zog sich zunächst zurück.

Rache folgte auf dem Fuß

Etwas später nahm der Angeklagte Rache, vor dem Reitstall briet er seinem Gegner mit einem Holzprügel eine über den Schädel. Die Folgen: eine Rissquetschwunde und ein Monat Arbeitsunfähigkeit. Da das Vorstrafenregister des Hufschmieds keineswegs unbefleckt war, fasste er eine teilbedingte Haftstrafe von zwölf Monaten aus, davon drei unbedingt. Seinem Opfer muss er 500 Euro Schmerzengeld bezahlen. Rechtskräftig!

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