06.12.2017, 09:07 Uhr

KUNST ... und [:] Punkt - Warum Sammler für Künstlerfäkalien 130.000 Euro zahlen

Daniel und Veronika Feyerl sowie Gabi Schrack arbeiten am Projekt KUNST … und [:]Punkt, Teil 2. (Foto: TEAM[:]niel)
GÄNSERNDORF (up). Warum zahlen Sammler für in Dosen abgefüllte "Künstlerscheiße" (Merda d’artista ist ein bekanntes Projekt des italienischen Konzeptkünstlers Piero Manzoni) 130.000 Euro? Diese und viele andere Fragen zum Thema moderne Kunst beantworten drei Künstler aus Gänserndorf. TEAM[:]niel bringt nach seinem ersten Video KUNST … und [:]Punkt, das 27.000 Jahre Kunstgeschichte aus der Sicht von Künstlern beleuchtet, den zweiten Teil heraus.

Crowdfunder gesucht

Auf kurzweilige Art und Weise wird moderne Kunst von 1945 bis heute erklärt. Die Produktion der CD erfolgt über Crowdfunding. In Summe werden 30.000 Euro für mehrere Drehtage im Studio, Computeranimation, Schnitt, Miete für Ausrüstung, Honorar für Sprecher, Bild- und Urheberrechte, Gebühren, Steuern, Recherchen, Reisekosten sowie Materialkosten benötigt, sowie weitere 20.000 Euro für vertiefende Interviews mit zeitgenössischen internationalen Künstlern und ein Begleitbuch zum Video.
Unter www.kickstarter.com/projects/429744535/kunst-und-punkt gibts Detailinformationen. Ab 10 Euro ist man als Unterstützer dabei und erhält auch noch eine Belohnung, wie zum Beispiel DVDS oder Tickets für die TEAM[:]niel-Aftershowparty oder - bei entsprechend hohem finanziellen Einsatz - ein Werk des Künstlers Hermann Nitsch.

Edward Snowden und Conchita Wurst

Die Künstlergruppe TEAM[:]niel mit Daniel und Veronika Feyerl sowie Gabi Schrack setzt sich mit zeitgenössischer Kunst auf verschiedensten Ebenen auseinander. International bekannt wurde sie unter anderem durch die Aussstellung "Das geheime Kabinett" in Neapel sowie
durch das Kunstprojekt "I told you Die Realität ist dem Menschen zumutbar"mit einem Exklusiv-Video von Edward Snowden.
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