„Schluss mit den Protesten!“

Ihr Recht auf einen Schulhof fordern Johanna Jicha, Markus Brandstetter und Zoe Prauhart (v.l.) ein.
  • Ihr Recht auf einen Schulhof fordern Johanna Jicha, Markus Brandstetter und Zoe Prauhart (v.l.) ein.
  • hochgeladen von Andrea Hörtenhuber

(ah). Ein „Nicht genügend“ gibt es für die Proteste des Gymnasiums gegen die 252 Stellplätze unter dem Schulhof von der Stadtschulratspräsidentin: „Ich habe das Gefühl, dass nur noch protestiert und nicht unterrichtet wird“, so Susanne Brandsteidl in einem Interview mit der „Wiener Zeitung“.

Auslagerung als Option
Bei einer Anrainer-Befragung im Juni 2011 hatten sich 57,1 Prozent für die 7,5 Mio. Euro teure Garage ausgesprochen. Die Schüler kämpfen seither gegen die 18 Monate dauernde Baustelle im Hof. „Bei Lärm zu lernen, ist unmöglich“, so Schulsprecherin Johanna Jicha.
Laut Susanne Brandsteidl leide der Unterricht unter dem Protest, man müsse sich Alternativen überlegen: „Etwa, die Schule auszulagern.“

„Lärm ist das Problem“
Die Bürgerinitiative „Rettet den Schulhof des GRG 17“ will davon nichts wissen: „Eltern, Lehrer und Schüler werden das nicht wollen“, so Sprecherin Karin Prauhart. Nicht unter Protesten würde der Unterricht leiden, sondern unter dem Staub und Lärm durch die Baustelle.
Auf Anfrage der bz-Wiener Bezirkszeitung rudert der Stadtschulrat betreffend der Auslagerung zurück: Im Vordergrund stehe, dass die Kinder in Ruhe arbeiten können. „Aufgrund der Erfahrungen mit weit komplexeren Schulumbauten werden wir eine gute bauliche Lösung finden“, so Sprecher Matias Meissner.

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