Mäcigate
Werner Kogler beim Burger-Essen erwischt

Ein Bild zeigt Werner Kogler beim Essen in einer Filiale der Fast-Food Kette "McDonalds". Von Gerald Grosz wird er dafür stark kritisiert. Viele andere zeigen Verständnis für den Grünen-Politiker.
  • Ein Bild zeigt Werner Kogler beim Essen in einer Filiale der Fast-Food Kette "McDonalds". Von Gerald Grosz wird er dafür stark kritisiert. Viele andere zeigen Verständnis für den Grünen-Politiker.
  • Foto: RMA/M. Spitzauer
  • hochgeladen von Naz Kücüktekin

Ein vom ehemaligen BZÖ Politiker Gerald Grosz gepostetes Foto zeigt Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) in einer Filiale der Fast-Food Kette "McDonalds" beim Essen. Das wirft die Frage auf: Darf ein Grünen-Politiker das? Das Internet sagt "Ja".

WIEN. Ibizia-Gate, die Casinos-Äffare und zahlreiche andere Skandale erschütterten Österreich in den vergangenen Monaten. 2019 war politisch gesehen auf jeden Fall ein turbulentes Jahr. Seit Montagabend ist von einer weiteren Causa die Rede: Dem Mäcigate.

Montagabend postete Grosz ein (privat aufgenommenes) Foto von Kogler, welches ihn beim Essen eines Burgers bei „McDonalds“ zeigt. Der Besuch Koglers bei der Fast-Food-Kette war für Gerald Grosz Grund genug für Kritik. Der Besuch sei für ihn widersprüchlich für alles, wofür Kogler und die Grüne Partei stehe.

Burger-Essen aus Solidarität

Auf Zuspruch stieß er mit diesem Posting aber nicht wirklich. Ganz im Gegenteil, löste er damit eine Unterstützungswelle für Werner Kogler und Spott für sich selbst aus. „Das zeigt aus meiner Sicht, dass Herr Kogler ein ganz normaler Mensch ist, wie jeder andere auch“ schreibt ein Nutzer etwa unter Groszs Posting.

Der "Mäcigate" geht seither im Internet viral. Unter dem Hashtag „SoliBurger“ zeigen Menschen ihre Solidarität für Kogler und posten Fotos beim Burger-Essen. Unter ihnen auch Politiker wie Wiens Vizebürgermeisterin Birgit Hebein (Grüne) oder Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger.

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Koglers Reaktion

Kogler äußerte sich zu der ganzen Sache laut dem Kurier folgendermaßen: „Wir Grünen wollen, dass die Menschen selbst entscheiden, wie sie leben wollen – also auch was sie essen. Die Politik hat die Aufgabe, die Entscheidungen der einzelnen zugunsten eines umweltschonenden und klimaschützenden Lebens zu erleichtern. Das ist unsere Aufgabe. Nicht mit erhobenem Zeigefinger zu moralisieren. Nur weil wir glauben, oft die besseren Ideen zu haben, sind wir noch nicht die besseren Menschen.“

Autor:

Naz Kücüktekin aus Hernals

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