Investition in kluge Köpfe

Feride Günes ist die zweite START Stipendiatin, die aus dem Haydn Gymnasium auf der Reinprechtsdorfer Straße hervorgeht.
  • Feride Günes ist die zweite START Stipendiatin, die aus dem Haydn Gymnasium auf der Reinprechtsdorfer Straße hervorgeht.
  • Foto: Wasilewski
  • hochgeladen von Sabine Ivankovits

(bw). START-Wien ist eine private Stiftung, initiiert von der Crespo Foundation, in deren Fokus die Förderung von begabten Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund steht. Seit 2007 werden in Wien nun jährlich Stipendien an engagierte Zuwandererkinder vergeben. Dadurch soll die Verbesserung von Entwicklungschancen und in weiterer Folge eine gelungene Integration ermöglicht werden.

Stipendiatin aus Margareten
Bei einer feierlichen Zeremonie am 21. September wurde die START Familie um 14 Stipendiaten erweitert. Unter den vielen Bewerbern konnte sich auch eine Schülerin des Haydn Gymnasiums – Feride Günes – durchsetzen, die sich nun über eine drei-jährige Förderung freuen darf: Bildungsgeld von 100 Euro monatlich, ein Laptop mit Internetzugang und Drucker sowie auch das Angebot zahlreicher Seminare und Exkursionen sollen den Weg zur Entfaltung ihres Potenzials erleichtern.

Engagement und Leistung
Qualifiziert hat sich Feride nicht nur durch bemerkenswerte schulische Leistungen, sondern auch aufgrund ihres hohen gesellschaftlichen Engagements – zum Beispiel in Form von Nachhilfe-Unterricht. „Ich helfe gerne anderen Schülern weiter. Warum sollte ich mein Wissen nicht mit anderen teilen?“, erzählt sie mit einer sehr schätzenswerten Selbstverständlichkeit.

Aktiv im Leben
Über einen Mangel an Interessen kann man sich bei der 14-jährigen START-Stipendiatin gewiss nicht beschweren – ihre Freizeit gestaltet sie gerne unter anderem mit Volkstänzen, Sport, wie etwa Fußball-Spielen, oder im musikalischen Bereich.

Besonders freut sie sich auf das bevorstehende Kunstprojekt, bei dem sie gemeinsam mit den anderen START-Stipendiaten das „Storytelling“ erkunden wird. Dabei werden fremde Menschen auf der Straße nach Geschichten aus ihrem Leben befragt und deren Erzählungen später – unter Betreuung eines Profis – in einem Buch zu einem Gesamtwerk zusammengefasst.

Das Erlernen von neuem Wissen ist für die Vorzugs-Schülerin allemal von hoher Bedeutung: „Meine Eltern sind 1989 nach Österreich eingewandert. Sie hatten damals in der Türkei kaum die Möglichkeit, die Schule zu besuchen. Mir ist meine Bildung sehr wichtig. Nicht nur meinetwegen, ich tue es für meine ganze Familie.“
Infos: www.start-stipendium.at

Verfasst von Beata Wasilewski

Autor:

Sabine Ivankovits aus Innere Stadt

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