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Mödling: Mit harter Arbeit zum Rekord

Im April stellte Victoria Hudson mit einer Weite von 64,68 Metern einen neuen österreichischen Rekord im Speerwurf auf.
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  • Im April stellte Victoria Hudson mit einer Weite von 64,68 Metern einen neuen österreichischen Rekord im Speerwurf auf.
  • Foto: SpotOne/Schön
  • hochgeladen von Heidi Gimpl

Olympiateilnehmerin Victoria Hudson ist #Durchstarter21 und Österreichs erfolgreichste Speerwerferin.

BEZIRK MÖDLING. Im heurigen Sommer ging für Victoria Hudson ein großer Traum in Erfüllung: Die Niederösterreicherin nahm in Tokyo an ihren ersten Olympischen Spielen teil. Dahinter steckt viel harte Arbeit und Begeisterung für den Sport.

Schritt für Schritt

Ursprünglich trat Hudson im Mehrkampf an, erst später erfolgte die Spezialisierung auf den Speerwurf: "Ich hab schon als Kind mit meinem Papa immer Ball gespielt und Wettkämpfe gemacht, bei denen es darum ging, wer den Ball übers Hausdach werfen kann. Der Spaß am Werfen hat sich dann auch durch zahlreiche Jugendrekorde bemerkbar gemacht." Der Weg in den Spitzensport passierte dann Schritt für Schritt: "Mit steigender Leistung und ein paar Erfolgserlebnissen hat sich in mir ein Ehrgeiz entwickelt, der mich bis zu meinem heutigen Leistungsniveau gebracht hat. Es war keine direkte Entscheidung, sondern eher eine Entwicklung. Als ich begonnen habe, war mir noch nicht bewusst, was es eigentlich bedeutet, so richtigen Spitzensport zu machen."

Hohes Trainingspensum

Mittlerweile hat sich Victoria Hudson, die in Laxenburg wohnt und in der Südstadt trainiert, voll und ganz dem Spitzensport verschrieben. Ihr Trainingspensum ist anspruchsvoll: "Im Winter trainiere ich bis zu zwei Mal täglich in der Südstadt mit meiner Trainerin Elisabeth Eberl und Trainingskollegin Patricia Madl. Viel Kraft, Ausdauertraining, Zirkeltrainings, allgemeine Konditionierung und spezielle technische Arbeit liegen im Fokus. Zum Sommer hin verringert sich die Trainingslast, um den Körper frisch für die Wettkämpfe zu machen. Unser System hat bis jetzt sehr gut funktioniert und wir werden auch dieses Jahr so weiterarbeiten."

"Man wächst in den Spitzensport hinein und entwickelt sich mit seinen Zielen."
Victoria Hudson

Rekordhalterin

Wie gut dieses System in der Tat funktioniert, zeigte sich heuer nicht nur in der erfolgreichen Qualifikation für Olympia, sondern auch darin, dass Victoria den bestehenden Österreichrekord regelrecht pulverisierte. Mit 64,68 Metern übertraf sie diesen im April um über drei Meter, ein Meilenstein in der Karriere der jungen Sportlerin: "Der österreichische Rekord bedeutet mir so viel. Ich habe während meiner bisherigen Karriere sehr viele Rückschläge erlebt und wollte schon mehrmals aufhören. Letztes Jahr hatte ich eine Ellbogen-Operation, habe mich danach mithilfe meines guten Umfeldes, meinen Physios, meiner Trainerin, Freunden und Familie, wieder gut erholt und bin noch fitter in die Saison gestartet, als ich es mir hätte vorstellen können. Den Rekord wollte ich während meiner Karriere einmal übertreffen. Dass es mir so deutlich gelingt und direkt in der Saison nach meiner OP, war ein sehr beflügelndes Gefühl und hat mir für die ganze Olympiasaison großes Selbstvertrauen gegeben. Mit dieser Weite gehört man zur Weltspitze."

Medaille als Ziel

Dass auch die angesprochenen Rückschläge zum Leben eines Spitzensportlers gehören, hat die 25-Jährige früh gelernt, unterkriegen lässt sie sich davon aber nicht, auch weil sie über ein optimales Umfeld verfügt: "Ich habe schon so viele Verletzungen hinter mir, dass ich die alle nicht aufzählen könnte. Seit meiner Ellbogen-Operation geht es mir aber besser als jemals zuvor, ich habe keine Schmerzen und bin völlig fit. Man lernt nach so vielen Jahren immer besser auf seinen Körper zu hören, wir haben einiges im Training geändert und meine Trainerin geht sehr gut auf mich und meine Bedürfnisse ein. Wir stehen im ständigen Dialog miteinander, wie es um körperliches und mentales Wohlbefinden steht und stellen Gesundheit an oberste Stelle. Das machen nicht alle Trainer so, und dafür bin ich Lisi sehr dankbar." Für ihre weitere Laufbahn hat sich Vicoria Hudson jedenfalls noch einiges vorgenommen: "Meine Ziele sind eine Medaille bei einem Großereignis und das Finale bei den Olympischen Spielen in Paris. Bis dahin stehen aber noch Europa- und Weltmeisterschaften an, und dort möchte ich vorne mitmischen und meinen Rekord verbessern."

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