Neuer Diakon in Altsimmering
Ein neuer Diakon und die "gstandenen Frauen" der Bibel

Pfarrer Christian Maresch bekleidet Oskar Strauss mit dem Amtszeichen der Diakone, der Stola. | Foto: Bernhard Wieczorek
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  • Pfarrer Christian Maresch bekleidet Oskar Strauss mit dem Amtszeichen der Diakone, der Stola.
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Mit einem festlichen Gottesdienst wurde am Sonntag, 18. Oktober 2026, der neue Diakon Oskar Strauss in der Pfarre Altsimmering in sein Amt eingeführt und von der Gemeinde offiziell willkommen geheißen. "Ich bin überzeugt, hier in Altsimmering kann etwas von dem Wunder von Kana weiterleben ", so der neue Diakon in seiner Predigt.

Die Pfarrkirche Altsimmering – St. Laurenz war bis auf den letzten Platz gefüllt, als der neue Diakon Oskar Strauss, der am 10. Oktober 2026 von Erzbischof Josef Grünwidl geweiht worden war, mit Pfarrer Christian Maresch in die Kirche einzog.

"Für mich als Pfarrer von Altsimmering war es heute, am Sonntag, 18. Oktober 2028, eine besondere Freude unseren neuen Diakon Oskar Strauss n sein Amt in unserer Pfarre einzuführen. Mit unserem Ossi hat die Pfarre nun schon fünf ständige Diakone, für mich als Pfarrer wirklich eine große Freude soviel engagierte Menschen im meinem pastoralen Team haben zu dürfen. Ich wünsche Ossi alles Gute, viel Kraft, viel Freude und Gottes Segen für sein neues Amt in unserer Pfarre", so Pfarrer Christian Maresch nach dem Festgottesdienst, der wie immer in Altsimmering mit einem Fest im Pfarrgarten endete.

Evangelium & Predigt

Nach der Vorstellung des neuen Diakons durch Michael Niemeck segnete Pfarrer Maresch die Amtszeichen des Diakons, die Stolen, die er von der Gemeinde als Geschenk erhielt und legte ihm die erste weiße Stola um.
Erstmals verkündete Oskar Strauss das Evangelium, an diesem Festtag die Stelle der Hochzeit zu Kana (Joh 2,1-11) und hielt anschließend die Predigt.

Die gstandenen Frauen in der Heiligen Schrift

In der Predigt erinnerte Oskar Strauss an die Beharrlichkeit Mariens, die trotz "der saloppen, fast frech anmutenden Antwort Jesu auf ihren Hinweis, dass der Wein ausgegangen sei, den Dienern sagte: 'Was er euch sagt das tut.'" Maria habe ihren Sohn Jesus gekannt und habe gewusst, dass er das Gute tun würde, so Oskar Strauss. Dieses Evangelium sei eine seiner Lieblingsstellen in der Bibel, weil es ihn einerseits an seine eigene Mutter erinnern würde, die mit derselben Ruhe und Beharrlichkeit wie Maria reagiert habe, und weil "dieses Evangelium uns auf das zurückführt, worauf es im Glaubensleben ankommt: Was er, Jesus, euch sagt, das tut", so der Diakon.
Und Oskar Strauss brach auch für den Dienst der Frauen in der Kirche eine Lanze, denn "Gott traut den Frauen Großes zu. Am Ostermorgen sind es Frauen, die als Erste aufbrechen, während die Männer offenbar noch etwas länger gebraucht haben. Gott vertraut den Frauen als ersten die größte Nachricht der Weltgeschichte an: 'Christus ist auferstanden!'. Maria sieht in Kana, dass etwas fehlt. Immer wieder begegnen uns in der Heiligen Schrift solche gstandenen Frauen, die aufmerksam sind, sich kümmern und sich von Gott in den Dienst nehmen lassen."
Und der Diakon erinnert die Gemeinde in Altsimmering nochmals an das Wunder von Kana, das "mehr ist als eine nette Geschichte über eine gelungene Hochzeit. Etwas Alltägliches wird zu etwas Besonderem zu einem Zeichen der Fülle. Ich bin davon überzeugt, hier in Altsimmering kann etwas von diesem Wunder weiterleben. Nicht weil wir Wasser in Wein verwandeln. Aber indem wir die Freude, die uns der Glaube schenkt, nicht für uns behalten", so Oskar Strauss.

Weitere Artikel zu Diakon Oskar Strauss auf der Pfarrwebsite:
Ein neuer Diakon und das Wunder von Kana
"Mit Gottes Hilfe bin ich bereit"
"Kirche soll dort erfahrbar werden, wo Menschen sind"

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