Skisport
Sabine Egger: Von der Piste zum Traumjob
- Sabine Egger-Gstrauntaler mit Ehemann Michael
- Foto: kope
- hochgeladen von Peter Kowal
ST. STEFAN (kope). Seit knapp zwei Jahren ist Sabine Egger mit ihrem Lebenspartner Michael Gstrauntaler verheiratet. Mit Luis (7) und Anna (6) sind zwei Kinder aus der Beziehung hervorgegangen. Die Unterkärntnerin hat als einzige Kärntnerin bisher den Slalom Weltcup Gesamtsieg (1998/99) geschafft. Junioren-WM-Bronze sowie zwei Weltcupsiege und sechs weitere Stockerlplätze und drei Staatsmeistertitel waren ihre weiteren sportlichen Highlights. Im WOCHE-Interview spricht sie über ihr Leben.
WOCHE: Wann haben Sie Ihre Skikarriere beendet?
SABINE EGGER-GSTRAUNTALER: 2005 habe ich aufgehört, der Körper machte nicht mehr mit, ich hatte mit heftigen Schmerzen zu kämpfen.
Wie ging es weiter?
Damals habe ich schon gewusst, dass ich Physiotherapeutin werde. Für mich gab es nur einen Plan A und mehr nicht. Ebenso war für mich klar, dass ich eine Familie gründen werde. Beides ist mir gelungen. Im Rahmen meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin habe ich in Tirol meinen Mann Michael kennengelernt.
Wie halten Sie noch Kontakt zum Skisport?
Gelegentlich treffe ich mich mit meiner ehemaligen Zimmerkollegin Nicole Hosp. Ansonsten sind die meisten Kontakte abgerissen.
Wenn Sie zurückblicken, was hat Sie bewegt?
Besonders schön war der Sieg am 29. Dezember 1999 in Lienz. Cool waren auch die Amerika-Aufenthalte, da wurden wir Mädels drei Wochen in Appartements einquartiert. Wir haben selbst gekocht und hatten viel Spaß beim Einkaufen in den Outlets.
Haben Sie auch noch Kontakt zum Slalom-Gesamtweltcup-Sieger Rainer Schönfelder?
Den Rainer treffe ich öfters auf der Petzen, seine Tochter trainiert wie meine Kinder bei den Speedys beim SC Petzen.
Werden die Kinder in Ihre Fußstapfen treten?
Ich glaube, das Talent zum Skifahren hätten sie. Ich unterstütze und fördere sie gerne, ganz ohne Zwang, sie sollen einfach nur Spaß haben.
Gibt es ein Trophäenzimmer in Ihrem Haus?
Die wichtigsten Pokale und die kleine Weltcup-Kugel stehen im Wohnzimmer. Auch für weit über 100 Medaillen und Urkunden gibt es im Haus einen Platz.
Wie halten Sie sich fit?
Ich laufe gerne, das gibt mir das Gefühl fit zu sein. Mein Mann geht lieber zum Karpfenfischen. Wenn jetzt jemand glaubt, wir essen viel Fisch – Falsch, er lässt sie wieder frei.
Ein Karpfenfischer und eine Skirennläuferin, wie funktioniert das in der Praxis?
Sehr gut sogar, denn wir haben getrennte Dienste und auch jeder seinen eigenen Behandlungsraum. Und jeder hat seinen eigenen Patientenkreis.
Wie feiern Sie Weihnachten?
Kärntnerisch besinnlich bei uns in St. Stefan. Mit dem Besuch der Kindermette. Zu Silvester sind wir in Axams und feiern das neue Jahr mit der Familie von Ehemann Michael.
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