12.03.2016, 22:01 Uhr

Zusätzliche Busse: Kommt Entlastung für den 43er?

Die Straßenbahnlinie transportiert jährlich rund 25 Millionen Fahrgäste und ist damit mit ihrer Kapazität am Limit. (Foto: Manfred Helmer)

Vorschlag aus Hernals: Busse sollen überlastete Straßenbahn unterstützen

ALSERGRUND/HERNALS. Die Straßenbahnlinie 43 ist eine der meistgenutzten Linien Wiens. Es wird immer voller in den Garnituren, Platz ist Mangelware. Das bestätigt auch Michael Unger von den Wiener Linien: „Zu Spitzenzeiten ist die Linie 43 alle drei Minuten unterwegs – das entspricht einem Intervall, wie man es von der U-Bahn gewohnt ist. Ein dichteres Intervall ist nicht möglich."
Außerdem hätten Evaluierungen ergeben, dass die maximale Auslastung der 43er, etwa zu Stoßzeiten im Frühverkehr, durchaus im normalen Bereich liegt und die Kapazitäten ausreichend sind.
Der Hernalser Bezirksvize Kurt Kossek (FPÖ) will sich damit nicht zufriedengeben und lässt mit einer neuen Forderung aufhorchen: „Eine Idee ist, dass man Busse einsetzt. Zu den Stoßzeiten sollen diese auf gewissen Streckenabschnitten, etwa von der Güpferlingstraße bis zur U6 Alser Straße, zur Entlastung beitragen.“

Alsergrunder begeistert

Positiv bewertet diese Idee auch der Vorsitzende der Alsergrunder Verkehrskommission, Christian Kaizar (SP). "Der Vorschlag klingt sehr interessant. Die Politik kann aber nur Empfehlungen abgeben, die Entscheidung liegt bei den Wiener Linien", sagt Kaizar. Dort arbeitet man laufend an Verbesserungen für die Fahrgäste. „Beim 43er kommen immer mehr lange ULF-Straßenbahnen zum Einsatz, die auch über größere Kapazität verfügen. Und in Zukunft soll auch die U5, die bis zum Elterleinplatz führt, für Entlastung sorgen“, so Unger.
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