12.05.2016, 11:13 Uhr

Anleitung zum Eisessen

Mit Blick auf die Mostviertler Landschaft schmeckt das Eis gleich noch besser. (Foto: Piaty)

Wie die Amstettner ihr Eis richtig genießen können. Ein Wegweiser durch die Mostviertler Eislandschaft.

BEZIRK AMSTETTEN. Sechs Punkte, wie die Amstettner zu einem erfrischenden, geschmackvollen Erlebnis gelangen.

1. Qualität is(s)t der Unterschied

"Ganz wichtig bei der Eisherstellung ist die Qualität der Zutaten", erklärt Konditor Thomas Piaty aus Waidhofen. "Und für Fruchteis sollten die Früchte sehr reif sein", fügt er hinzu.

2. Geschmackvolle Nachbarn

"Möglich ist beim Eis viel, allerdings fehlt manchen Früchten, wie etwa Weintrauben, einfach der Geschmack", erklärt Thomas Piaty. Vanilleeis ist die vielseitigste Sorte und harmoniert mit den meisten ihrer Nachbarn in Tüte oder Becher.

3. Schlecken Sie im Trend

Im Trend liegen heuer klassische Sorten ebenso wie etwa orientalische Variationen, so Silvio Molin-Pradel, Obmann der "Berufsgruppe Eissalons" der Wirtschaftskammer Österreich über Geschmacksrichtungen wie Vanille, Schoko oder Zitrone-Basilikum.

4. Achten Sie auf Kalorien

"Sorbets bestehen hauptsächlich aus Früchten, Zucker und Wasser und sind eine kalorienarme Möglichkeit für eine eisige Erfrischung", so Silvio Molin-Pradel.

5. Haben Sie Mut zu Neuem

"Die Nachfrage nach veganem Eis ist eindeutig da und besonders in den letzten Jahren gestiegen", so Günther Hansinger. "Für veganes Eis muss man spezielle Rezepturen entwickeln. Man kann es als Sorbet mit hohem Fruchtanteil herstellen oder Milch und Joghurt durch Sojamilch oder Reismilch ersetzen", so der Biobauer und Hersteller aus Kilb.

6. Wenn alles pickt und klebt

Die BEZIRKSBLÄTTER fragten Eisesser nach Tipps für ein Flecken- und klebefreies Schleckvergnügen.
"Ich schlecke einfach so schnell wie möglich herum", meint Fabian Kühhas aus Biberbach. "Nur mit einem Lätzchen kann man dem Anpatzen vorbeugen", ist Maximilian Geyer aus Rosenau überzeugt. "Mit Becher anstelle der Tüte bleibt man definitiv sauber", rät Birgit Hametner aus Aschbach. "Ich esse es so, dass es gleichmäßig abgeschleckt wird", sagt Lisa Moser aus Böhlerwerk. Martina Huber aus Kröllendorf meint hingegen: "Einfach aufpassen, dass es nicht läuft." Karina Pfeiffer aus Amstetten rät: "Mit Eis am Stiel ist man am sichersten vor dem Anpatzen."
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