09.06.2016, 08:59 Uhr

FilmTipp: Soylent Green - Sie werden alles tun um zu bekommen was sie brauchen

Charlton Heston Soylent Green Sketch von mir
Gehört für mich zu den besten Büchern und bald haben wir ja das Jahr 2022. Der Film erschien 1973 ein Jahr nach dem Bericht Grenzen des Wachstums vom Club of Rome und ist einer der ersten erfolgreichen Filme im Genre der Ökodystopien. Es werden viele unserer heutigen Probleme angesprochen: Extreme Ungleichheit, Wohnungsnot, Flüchtlingsströme, Überbevölkerung, Geriaticide(Infanticide Mabiki in der Edo Periode genannt) und natürlich das ganze Jahr über extrem hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit durch den Menschen bedingten Klimawandel.
Ich möchte nicht zu sehr den Inhalt wiedergeben, aber der Protagonist Sol erwähnt gegen Ende warum die Soja-(engl. Soya) Linsen-(engl. Lent)Algen- Kekse nicht mehr aus Algen und Plankton aus den Oceanen gemacht werden, weil die Meere schon tot sind. Daher die Körper von euthanisierten Menschen verwendet werden.
Meine Empfehlung diese Zukunft nicht Wirklichkeit werden zu lassen ist die Meere zu schützen. Es könnte wieder die wichtigste Quelle für Nährstoffe(Algenasche als Dünger) und Nahrung werden. So wie in Vergangenheit könnten ganze Völker von den Meeren leben, nur ein Prozent der Oberfläche der Weltmeere könnte ohne viel Aufwand Menschen und Nutztiere in Küstennähe ernähren, welche ja weltweit durch Dürren und steigende Meeresspiegel zunehmend unter Degrations- Stress leiden und so entstehen Konflikte etc. Vielleicht auch durch eine mögliche Aufforstung die riesigen überweideten Gebiete diese wieder zu CO2 Netto Speichern machen.
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