09.06.2016, 16:28 Uhr

"MiLei" liebt die Region

Johanna Mikl-Leitner im Gespräch mit Bianca Mrak von den Bezirksblättern. (Foto: Privat)

Johanna Mikl-Leitner, stellvertretende Landeshauptfrau, lud die Bezirksblätter zu Kaffee und einem Gespräch.

BRUCK/L. Am vergangenen Donnerstag stattete Ex-Innenministerin und stellvertretende Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner der Bezirkshauptstadt Bruck einen Kurz-Besuch ab. Auch am Programm: Ein Gespräch mit den Bezirksblättern.

Zur Region

"Ich genieße es jedesmal wenn ich im Bezirk Bruck bin. Bruck hat so viel zu bieten. Von der landschaftlichen Schönheit über das reiche kulturelle Angebot bis hin zur aufstrebenden Wirtschafsregion. Carnuntum mit seiner Jahrtausende alten Geschichte, die Donau mit ihren Auen, Hainburg mit seinen Stadtmauern und der Burg, das ist einzigartig. Will man nach Wien, ist man in einer runden dreiviertel Stunde in der Wiener City, der Neusiedlersee ist in rund zwanzig Autominuten zu erreichen", schwärmt Mikl-Leitner.

Wirtschaftsstandort Bruck

Auch als Wirtschaftsstandort kann sich Bruck sehen lassen: "Die Region ist Vorreiter in Sachen erneuerbare Energie, davon zeugen die allgegenwärtigen Windkraftanlagen. Ein Windrad versorgt rund 2.500 Haushalte. Bruck ist die aufstrebende Region Nummer eins. Das Wachstum zwischen Wien, Bruck und Bratislava ist spürbar", so Mikl-Leitner.

Familienrückhalt

Wie bringt man einen Job, bei dem man ständig auf Achse ist, mit Familie und Privatleben in Einklang? Johanna Mikl-Leitner antwortet wie aus der Pistole geschossen: "Nur mit einem wunderbaren Mann und zwei vernünftigen und braven Kindern! Anders würde es nicht funktionieren!" und erzählt weiter: "Beim letzten Besuch in der Schule hat mich mein Spross sogar durch den Keller wieder aus dem Gebäude gelotst, um nicht mit mir gesehen zu werden. Das wäre gar zu peinlich gewesen, die Mama in der Schule geht gar nicht", lacht Mikl-Leitner, die hinzufügt: "Völlig normal in dem Alter!"

Sorgen um Kinder

"Übertriebene Sorgen mache ich mir nicht. Wenn meine Tochter ausgehen will, muss sie das tun. Man kann niemanden einsperren und es gehört zur Entwicklung eines Jugendlichen dazu. Aber man kann dafür sorgen, dass ein junger Mensch aufmerksam wird. Das beginnt mit dem gegenseitigen Aufpassen, nicht die Gruppe verlassen, grundlegende Dinge eben", meint Johanna Milk-Leitner angesichts der Sorge um Kriminalität und Terror. Und schließt mit den Worten: "Ein bisschen mehr Demut und Zufriedenheit würde unserer Gesellschaft gut tun."
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