16.03.2016, 09:59 Uhr

Auf die sanfte Tour: Naturkosmetik

Auch für Allergiker geeignet: Kosmetika mit natürlichen Inhaltsstoffen. (Foto: Photo SG/Fotolia)

Bei Cremes, Salben und Co. darf es jetzt gerne auch bio sein

EFERDING (jmi). Cremes mit natürlichen Inhaltsstoffen und aus ökologischer Herkunft sind schon längst kein Nischenprodukt mehr. Bio ist nicht nur bei Lebensmitteln und Mode im Trend, sondern auch bei der Kosmetik. Besonders jene mit sensibler Haut dürfen jetzt genauer lesen: Durch pflanzliche Inhaltsstoffe soll Naturkosmetik bei Allergikern und Personen mit empfindlicher Haut leichter verträglich sein.

Ruth Radinger von Ruth Radinger Naturkosmetik in Eferding erklärt: "Naturkosmetik zeichnet sich durch bessere Verträglichkeit aus, da die pflanzlichen Öle hautverwandt sind. Im Gegensatz zu herkömmlicher Kosmetik stecken in Naturkosmetik keine Mineralöle, künstliche Farbstoffe, Emulgatoren oder Paraffin. Verwendet werden nur natürliche Inhaltsstoffe wie ätherische und pflanzliche Öle." Im Vergleich: Mineralstoffe wie Erdöl legen sich auf die Haut. Nach ein paar Jahren können so Allergien entstehen. Das ist bei Naturkosmetik nicht der Fall. Auch jenseits der Inhaltsstoffe bestehen Unterschiede: "Bei Naturkosmetik werden keine Tierversuche durchgeführt oder Gentechnik verwendet, der Anbau ist kontrolliert biologisch oder aus Wildwuchs", so Radinger.

"Naturkosmetik zeichnet sich durch natürliche Inhaltsstoffe und gute Verträglichkeit aus."

Ruth Radinger

Aber auch wo Natur draufsteht, muss nicht unbedingt jene darin sein: Der Begriff Naturkosmetik ist nicht eindeutig rechtlich definiert und geschützt. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte einen genauen Blick auf die Verpackung werfen. "Verschiedene Siegel wie das BDIH-Siegel oder NaTrue kennzeichnen wirkliche Naturkosmetik", so Radinger. Welche natürlichen Inhaltsstoffe dieses Jahr im Trend sind? Die Expertin winkt ab: "Trends gibt es in der Naturkosmetik nicht – im Gegensatz zu herkömmlicher Kosmetika. Das Ziel ist nicht, neue Trendprodukte auf den Markt zu bringen oder bestimmte Pflanzen in den Mittelpunkt zu stellen. Es geht vielmehr darum, Altbewährtes zu verbessern."
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