01.08.2016, 11:51 Uhr

Wohin mit den Kindern in den Ferien

Familienministerin Sophie Karmasin mit Beate Zechmeister und Jürgen Höckner.
Hartkirchen: Hilfswerk Eferding |

Familienministerin Sophie Karmasin besuchte Schülerferienbetreuung des Hilfswerks-

HARTKIRCHEN (raa). "Gerade für Eltern ist die Ferienzeit eine oft schwierige Situation, die mit der Schülerferienbetreuung hier in Hartkirchen optimal gelöst wurde", so Familienministerin Sophie Karmasin bei ihrem Besuch beim Hilfswerk. "Wir haben mittlerweile 300 Kinder im Alter von drei bis elf Jahren in der Betreuung", so OÖVP-Bezirksparteiobmann Jürgen Höckner. Vor allem berufstätige Eltern profitieren vom Betreuungsangebot in den Ferien. In den fünf Sommerwochen können die Kinder täglich von 7 bis 15 Uhr betreut werden. "Wichtig ist hier eine Flexibilität für die Eltern, wann sie ihre Kinder wieder abholen können", lobt Karmasin das Hartkirchner Modell. Für die Familienministerin in die Sommerbetreuung ein Riesenthema. "Meistens sind es die Frauen, die einen ganzjährigen Job ablehnen müssen, da sie nicht wissen, wohin mit den Kindern im Sommer", so Karmasin. Die Ministerin könnte sich vorstellen, "dass man die Schulen im Sommer wochenweise öffnet", kritisiert Karmasin die "nicht sehr wirtschaftliche Denkweise, wenn Schulen im Sommer neun Wochen geschlossen sind". Ihrer Meinung nach müsste die Zusammenarbeit zwischen Vereinen und Schulen verstärkt werden. Die Qualität der Betreuung wäre durch die Lehrer mit Freizeitpädagogikausbildung gewährleistet. "Die Turnsäle beispielsweise sind ab 16 Uhr ohnehin von Vereinen gentutzt", so Höckner, "das geht hier eh schon in die Richtung." Einig sind sich alle, dass noch viel investiert werden muss.
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