19.04.2016, 16:19 Uhr

Bezirksjagdtag in Eisenstadt

(Foto: Dunst)

1.197 Jäger und Jägerinnen bewirtschaften die rund 50.000 ha Jagdfläche im Bezirk

EISENSTADT. „Ich stehe zur Jagd und zur Jägerschaft! Deswegen ist die Reform des burgenländischen Jagdgesetzes auch eines meiner zentralen politischen Anliegen dieser Regierungsperiode!", so Agrar-LR Verena Dunst anlässlich des Bezirksjagdtages in Eisenstadt.

Expertenrunde „Zukunft Jagd“

Um die notwendige Reform des Jagdgesetzes rasch umzusetzen, die Stellungnahmen der Jäger im Gesetz möglichst umfassend einzupflegen, hat Dunst eine Expertenrunde, die Arbeitsgemeinschaft „Zukunft Jagd“, ins Leben gerufen. Diese setzt sich aus Vertretern des Landesjagdverbandes, der Jägerschaft, der Landwirtschaftskammer sowie einem jagdlichen Sachverständigen und Fachjuristen zusammen.
Dunst versicherte, „alles daran zu setzen, mit dem Jagdgesetz optimale Rahmenbedingungen für eine zeitgemäße Jagd zu schaffen.“

Wildschäden und Räude

Stellvertretend nahm Bezirksjägermeister-Stv. Thomas Wucsits den Vorsitz des Bezirksjagdtages.
In seiner Ansprache betonte er die Wichtigkeit der Einhaltung der Abschusspläne, um etwaige Verbiss- und Wildschäden zu minimieren, da diese in den letzten Jahren wieder enorm angestiegen sind. Auch die Räude, eine Hauterkrankung, ausgelöst durch Milbenbefall, wurde wieder vermehrt bei Wildtieren im Eisenstädter Bezirk gesichtet. „Ich bitte euch wachsam zu sein und verdächtige Tiere zur Untersuchung einzuschicken“, so Wucsits.

Wildbret als Aushängeschild

In Eisenstadt bewirtschaften 1.197 Jagdkarteninhaber eine Fläche von rund 50.000 ha, aufgeteilt in vier Hegeringe. In den Revieren im Eisenstädter Bezirk finden sich neben Rotwild, Rehwild, Schwarzwild und Niederwild auch Muffelwild und Damwild. All diese Wildarten liefern das hochwertige und gesunde burgenländische Wildbret, welches nicht nur ein Aushängeschild einer Region ist sondern auch die Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung des Tourismus im Land. „ Ich bedanke mich deshalb für den großen Einsatz und die Leistungen der JägerInnen für die Gemeinschaft und für das Burgenland“, so Dunst.
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