14.03.2016, 16:36 Uhr

Heizanlagen auf „Herz und Nieren“ geprüft

v.l.n.r.: Schulwart Christian Ömer, Stadtamtsdirektor PhDr. Rudolf Steinke, Techniker Ing. Roland Riemer, Bgm. Mag. Kerstin Suchan-Mayr, GDA-Obmann LAbg. Anton Kasser (Foto: ZVG/Zirkler)

St. Valentiner Volksschule bildet den Abschluss der Heizungs-EKG Messungen in der Klima- und Energiemodellregion Amstetten

ST. VALENTIN. Im Rahmen der „Klima- und Energiemodellregion Amstetten“ und in Kooperation mit der Energie- und Umweltagentur Niederösterreich (ENU) wurden in öffentlichen Gebäuden des Bezirks, sogenannte Heizungs-EKGs durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine mehrwöchige Messung bei der Sensoren an der Heizung und im Leitungssystem angebracht werden.

„Wir sind froh über die detaillierte Messung in der Volksschule St. Valentin, so haben wir die Möglichkeit die Heizungsanlage zu optimieren und Energie und Energiekosten einzusparen“, erklärt Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr. Bereits während des mehrwöchigen Tests konnten Schulwart Christian Ömer und der betreuende Techniker, Änderungen an Vor- und Rücklauftemperaturen vornehmen, die sich positiv auf den Betrieb auswirken.

„Denkmalgeschützte Gebäude wie unsere Volksschule sind in vielen Fällen komplexer als ein Neubau. Deshalb ist es uns ein Anliegen die Wärmeversorgung bestmöglich auf diese historische Gebäudesubstanz abzustimmen. Das Heizungs-EKG liefert uns nun fundierten Daten dazu“, ergänzt Stadtamtsdirektor Rudolf Steinke.

Der Obmann des Gemeinde Dienstleistungsverbands der Region Amstetten (GDA) Landtagsabgeordneter Bürgermeister Anton Kasser erläutert: „Das Angebot eines Heizungs-EKGs konnten wir den Gemeinden im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion anbieten. Ich freue mich, dass viele dies genutzt haben und nun mit der Volksschule St. Valentin die neunte und letzte EKG-Messung im Bezirk stattfand.“

Für den durchführenden Techniker, Roland Riemer stellt das Heizungs-EKG den Ist-Zustand dar. Es lässt Aussagen über Aufheizzeiten, Grundeinstellungen und Programmierungen der Heizung zu. Nach der Prüfdauer vor Ort und einer Datenauswertung wird ein Abschlussgespräch mit den Heizungsbetreibern über die Funktionsweise der Anlage geführt. Am Ende des Heizungs-EKGs sollen Handlungsschritte ableitbar sein, die von kleinen Adaptierungen wie einem Ventiltausch, bis hin zu baulichen Maßnahmen wie einem Kesseltausch reichen können.
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