01.06.2016, 07:07 Uhr

Die Rot-Kreuz-Bezirksstelle in Feldkirchen wird erweitert

Das ehemalige Embatex-Gebäude in der Lastenstraße wurde vom Roten Kreuz angekauft und wird adaptiert (Foto: Friessnegg)

Das ehemalige Embatex-Areal in der Lastenstraße wurde vom Roten Kreuz gekauft. Man braucht mehr Platz.

FELDKIRCHEN (fri). Im Oktober 1999 wurde die Bezirksstelle des Roten Kreuzes in der Lastenstraße in Feldkirchen eröffnet. "Damals war das Platzangebot ausreichend. Das hat sich durch die vielen neuen Tätigkeitsfelder aber maßgeblich geändert", spricht Bezirksstellenleiter Gerhard Mainhard die räumliche Situation an. "Nun hat das Rote Kreuz das ehemalige Embatex-Gebäude angekauft. Rund 1.600 Quadratmeter Fläche stehen uns dort zusätzlich zur Verfügung."


Umstrukturierung wird notwendig

So wird in den nächsten Wochen die "Team Österreich Tafel" in das Gebäude, das sich unmittelbar neben der Bezirksstelle befindet, übersiedeln. "Die Lebensmittelausgabe bei der 'Tafel' findet jeden Samstagabend statt. Viele unserer Fortbildungskurse sind ebenfalls am Wochenende. Für die ehrenamtlichen Mitarbeiter bedeutet das permanente Auf- und Abbauen zusätzlichen Arbeitsaufwand. In den neuen Räumlichkeiten soll die 'Tafel' dann einen dauerhaften Platz haben. Büros und Lagerräume werden folgen."


Statistik wurde verbessert

Generell sei das erste Jahr als Bezirksstellenleiter sehr positiv für ihn verlaufen. "Eines meiner Ziele, nämlich die Statistik der Ehrenamtlichen zu verbessern, ist mit Hilfe des gesamten Teams erreicht worden. 17 Personen haben die Ausbildung zum Sanitäter bereits abgeschlossen. 21 befinden sich noch im Praktikum." Eine große Herausforderung habe im Vorjahr die Bewältigung der Flüchtlingsbetreuung dargestellt. "Wir hatten nicht wirklich Zeit uns darauf vorzubereiten und mussten schnell reagieren. Aber auch hier ist es gelungen das Katastrophenhilfe-Team mit rund 20 Freiwilligen aufzubauen."


Zur Sache

Bei der Bezirksstelle des Roten Kreuzes sind derzeit 390 Personen tätig.
39 davon hauptberuflich – 16 Sanitäter, 20 Personen im Gesundheits- und Sozialdienst, 3 Mitarbeiter im Verwaltungsdienst.
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