25.05.2016, 11:17 Uhr

Vorsorgeaktion: Apotheker testen die Lunge auf Risiken

Die Apotheker Karl Berger und Albert Gaskin raten den Feldkirchnern die Vorsorgeuntersuchung wahrzunehmen

In den Feldkirchner Apotheken besteht bis 4. Juni die Möglichkeit eines Lungen-Vorsorgetests.

BEZIRK FELDKIRCHEN (stp). Seit Montag besteht in allen Apotheken im Bezirk Feldkirchen die Möglichkeit die Vorsorgeaktion "10 Minuten für meine Lunge" wahrzunehmen. Dabei soll das mögliche Risiko für bronchiale Atemwegserkrankungen wie COPD oder Asthma frühzeitig erkannt werden. Die Aktion wird von der Kärntner Apothekerkammer bis 4. Juni in allen Bezirken durchgeführt.

"Man hat Gewissheit"

"Die Vorsorgeuntersuchung ist kostenlos. Die Leute sollen zu uns kommen und den Test machen. Wenn nichts herauskommt, hat man die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist. Sollte ein Risiko bestehen, verweisen wir auf den nächsten Arzt", erklärt Apotheker Albert Gaskin von der Salvator Apotheke in Feldkirchen.

Ziel der Vorsorgeaktion ist es, vielen die Bestimmung ihres Lungenerkrankungsrisikos zu ermöglichen und vor allem die hohe Dunkelziffer bei COPD und Asthma zu reduzieren. Der Lungencheck wird dabei von einer wissenschaftlichen Erhebung begleitet, um den Status quo bei Lungenerkrankungen zu erheben.

"Zeit soll man sich nehmen"

Albert Gaskin rät, die Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen: "Diese Aktion gibt es nur zu diesem Zeitraum bei uns. Ansonsten muss man dafür einen Arzt aufsuchen. Diese zehn Minuten sollte man sich auf jeden Fall nehmen."

Zur Sache

Im Rahmen der Aktion „10 Minuten für meine Lunge“ führen die Apothekerinnen und Apotheker zwei Wochen lang eine umfassende Risikobewertung mittels validiertem Fragebogen und Lungentest durch, um eine Erkrankung an Asthma oder COPD frühzeitig zu erkennen. Die Messung erfolgt mit einem digitalen COPD-Screener. Die Messung wird dabei dreimal durchgeführt.

Innerhalb von 10 Minuten wird so das Erkrankungsrisiko der Kundin und des Kunden ermittelt und der Rauchstatus erfasst. Liegt der Wert außerhalb des normalen Bereiches, können die Betroffenen rasch reagieren und einen Lungenfacharzt zur weiteren Abklärung der Symptome aufsuchen. Die Apothekerinnen und Apotheker haben dafür in den letzten Wochen an einem umfassenden Schulungsprogramm teilgenommen.
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