07.06.2016, 07:03 Uhr

Ein Gut mit ganz viel Mehrwerteffekten

Das Trippel-Gut am Maltschacher See will den Gästen viele Möglichkeiten eröffnen das Landleben kennenzulernen (Foto: Trippel)

Das Beste was Weingarten, Acker, Wiesen und Felder zu bieten haben, findet man am Trippel Gut.

BRIEFELSDORF (fri). Sechs Jahre ist es her, dass die ersten Weingärten am Maltschacher See von der Familie Trippel gepflanzt wurden. Heute stellt das Gut mit vielen attraktiven Möglichkeiten für Freunde des guten Essens, des Weines sowie der Entspannung einen neuen Anlaufpunkt dar!

Wein als Basis

"Wir haben die Flächen von Großvater Karl Migglautsch übernommen, der wollte, dass diese weiterbewirtschaftet werden – deswegen haben wir eine Nische gesucht und gefunden: Wein aus Kärnten", denkt der gelernte Koch-Kellner an den Beginn zurück.
"Ich absolvierte die Weinbauschule in Silberberg und begann mich intensiv mit dem Thema Wein zu beschäftigen."


Verschiedene Sorten Wein

Heute baut Nikolaus Trippel bereits auf 7,5 Hektar Wein an. Drei Jahrgänge sind schon fertig und mit seinem Zweigelt Ried Eckstein 2013 schaffte es der innovative Jungunternehmer auch auf Anhieb in den "SALON Österreich Wein".
"Dieser gilt seit mehr als zwei Jahrzehnten als die „Staatsmeisterschaft“ der heimischen Weine. Von rund 7.500 Weinen bleiben 280 am Schluss übrig. Einer davon war meiner", freut sich der Winzer. Acht Sorten werden bei ihm angebaut. Auch das so betont Trippel, sei eine Besonderheit, da kein anderer Kärntner Weinbaubetrieb so viele verschiedene Weine anbaut (Ausnahme die Obstbauversuchsanlage in St. Andrä im Lavanttal).

Denken ist schwarz & weiß

Rund vier Jahre dauert es, bis man einen Ertrag aus einem Weinberg erwirtschaften kann. "Nach rund 30 Jahren geht die Ernte deutlich zurück. Aber genau das interessiert mich. Die Stöcke bilden dann stärkere Wurzeln, der Ertrag sinkt und das Aroma wird intensiver", schildert der Winzer.
"Ich bin ein Schwarz-Weiß-Denker. Bei mir muss sich der Kreis schließen und es muss eine Logik dahinterstecken." Das versucht das Team auch im Restaurant auf allen Ebenen umzusetzen.

"Trippel-Gut" zum Schmecken

"Wir haben eine Landwirtschaft und das sollen unsere Gäste auch merken. In unserem Restaurant werden die Produkte unseres Hofes und der angrenzenden Betriebe verarbeitet. Meine Mutter bietet Kräuterseminare an und es wird einen kleinen Direktvermarktungsstand in unserem Gutsbetrieb geben. Dort kann man unsere Weine und die hausgemachten Produkte – Säfte, Gelees, Tees, Kräutermischungen, ... – kaufen und ein Stück 'Trippel-Gut' mit nach Hause nehmen."

Zimmer mit Stil

Auch in den 14 Zimmern setzt sich die Philosophie von Nikolaus Trippel fort. "Wir haben nur hochwertige Materialien für die Ausstattung unserer 'Schlafgut Zimmer & Suiten' verwendet. Der Mix aus modernen und traditionellen Elementen sorgt für ein einzigartiges Wohnerlebnis. Schließlich will auch ich in meinem Urlaub nicht schlechter wohnen als zu Hause. Das Gleiche gilt übrigens auch für unsere Küche." Insgesamt sieht Trippel sein Gut als Wein-, Schlaf-, Ess-, Natur-, Seminar-, Feier-, und Hochzeits-Gut und hofft, dass auch seine Gäste das so sehen werden. "Bei uns kann man sich erholen, gut essen, mit der Familie oder der Firma feiern. Oder mit einem Satz: Das Leben einfach genießen."

Daten & Fakten

Trippel Gut
23 Hektar Gesamtfläche
7,5 Hektar Weingarten (2,5 kommen demnächst dazu)
Rot- & Weißweine
8 verschiedene Rebsorten
35.000 - 40.000 Flaschen im Jahr (Vollertrag)
14 Zimmer & Suiten
Öffnungszeiten:
Donnerstag, Sonntag und Montag: 10 - 23 Uhr
Freitag, Samstag: 10 - 24 Uhr
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