16.03.2016, 09:00 Uhr

Die Sage über die Entstehung der Kapelle Maria im Mösl

Auch der freistehende Tabernakel mit zwei seitlich stehenden Engeln wird Thomas Schwanthaler zugeschrieben. (Foto: Franz Fuchs)
LAMPRECHTSHAUSEN (mek). Eine Legende besagt, dass bereits seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine Kapelle in Mösl stand. Wegen des nassen Untergrunds war geplant, eine neue Kapelle an einem trockeneren Ort – auf dem Viehberg – zu errichten. Also brachte man das Holz dafür an die auserkorene Stelle. Dieses sei jedoch über Nacht verschwunden und an der Stelle der alten Kapelle wieder aufgetaucht. Daher wurde 1242 diese nur vergrößert oder erneuert. Seit diesem Jahr weist die Kapelle Wallfahrtscharakter auf. Der heutige Turm der Kirche wurde von "Meister Petrus von Laufen" von 1464 bis 1467 erbaut. Das Gnadenbild Maria mit dem Kind stammt aus dem 16. Jahrhundert. Die beiden seitlichen Konsolfiguren der heiligen Katharina und der heiligen Barbara stammen von Thomas Schwanthaler.
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