29.04.2016, 11:48 Uhr

Verfahrensausgang ist noch offen

Auf dem Lidaun hinter Bürgermeister Josef Wörndl soll über 30 jahre Kalkstein abgebaut werden.

Im Berufungsverfahren gegen den geplanten Steinbruch in Faistenau ist noch alles offen.

FAISTENAU (mek). Am Landesverwaltungsgerichtshof hat kürzlich die Berufungsverhandlung gegen die positiven Bescheide zur Bewilligung eines Steinbruchs in Faistenau stattgefunden. Auf dem Hausberg der Gemeinde – dem Lidaun – sollte demnach innerhalb der kommenden 30 Jahre Kalkstein abgebaut werden. Sorgen machen sich die Bürger unter anderem auch, dass der dafür benötigte Sprengstoff durch den Kalkstein ins Grundwasser sickern könnte.

Eine Entscheidung gab es gestern auch nach rund acht Stunden Verhandlung nicht. Dennoch hat Bürgermeister Josef Wörndl das Gefühl, dass "unsere Bedenken und Anliegen zum ersten Mal ernst genommen, und nicht einfach weggewischt wurden". Der Richter wird seine Entscheidung nun überdenken und anschließend mitteilen. "Es ist noch alles offen", so Wörndl.
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