28.05.2016, 10:32 Uhr

Pilgergruppe erkundete Siebenbürgen – neue Einsichten über ein besonderes Land

Bild 4725 ©AntonWintersteller: Die Pilgergruppe bei ihrer Ankunft in Csiksomlyo, Siebenbürgens größten Wallfahrtsort. (rechts: Anton Wintersteller und Ciprian Besoiu).
„Ich hab mir das ganz anders vorgestellt”, das sagten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Salzburg, Bayern, Oberösterreich und Steiermark, die kürzlich an der 10-tägigen Pilger- und Kulturreise nach Siebenbürgen teilnahmen. In der Einladung zu dieser besonderen Reise hieß es: „Die Hymne Siebenbürgens spricht über ein gesegnetes Land; ein Land der Fülle und der Lebenslust, eingebettet in die Karpaten, grüne Wiesen und Wälder, weite Felder und Wein an den Hängen. Wir laden ein, Land und Leute kennenzulernen, durch die blumenreichen Täler und urigen Wälder zu wandern und die siebenbürgische Gastfreundschaft zu geniessen”. Dem war nach den Erlebnissen der Gruppe nichts mehr hinzu zu fügen. Der Marienweg/ die Maria Ut verbindet mit 1 300 km die bedeutenden Marienwallfahrtsorte Ciksomlyo/Schomelnberg mit Mariazell und ist auf sechzig Tagesetappen ausgerichtet, wovon die Gruppe einige der letzten Etappen gegangen ist. Von Sibiu/Hermannstadt über Sighisoara/Schäßburg bis Brasov/Kronstadt ging es auch Abseits von touristischen Highlights durch das sächsische und dann Säckler-Siebenbürgen. Es waren wohl zwei Welten die hier aufeinander trafen. Sehr schnell setzte sich „die Fremdheit” und es gewann „die Vertrautheit” mit den Menschen, der Natur, der Gemeinschaft.
Ausgewählte Tagesetappen zwischen 15 – 22 km durch Wiesen, Wälder, Bächen, zwischen Schaf- und Kuhherden, Schäfern und Hunden und die Wahrnehmung von Bären, sorgten für ein besonderes Erlebnis. Csiksomlyo, Siebenbürgens größter Marienwallfahrtsort war schließlich das Ziel der Pilgergruppe. Zeiten des Betens & Singens, der Stille sowie die Mitfeier von Gottesdiensten unterstrichen den spirituellen Charakter dieser Reise.
Vorbereitet und begleitet wurde die Reise durch Anton Wintersteller (Seekirchen/Salzburg), Ciprian Besoiu vom Reiseveranstalter Citytours Cluj und unterstützt von Sandor Molnar von Maria Ut Rumänien. Der Pilgertourismus bietet die Chance, dass auch die Dörfer und entlegenen Betriebe wirtschaftlich gestärkt werden. Das ist mit ein Ziel neben der Bereicherung in eine neue Welt eintauchen zu dürfen und mit reichen Erfahrungen zurück zu kommen.
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