20.09.2016, 00:00 Uhr

Unterkühlte Bäder-Bilanz im Bezirk Gänserndorf

Bürgermeister Peter Hofinger am Sprungturm.

Nasser Juni und Juli und keine langanhaltende Hitzeperiode: der Sommer 2016 war kein Badesommer.

BEZIRK. Fast die Hälfte der Besucherzahlen des Vorjahres registrierte man heuer im Freibad Schönkirchen Reyersdorf. 16.578 Badegäste wurden in der Saison 2016 gezählt. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 28.835, im verregneten Sommer 2014 15.176. "Uns hat verwundert, dass sogar an optimalen Tagen bei Sonne und 30 Grad die Besucherausbeute überschaubar war", sagt der Schönkirchner Amtsleiter Karl Stradner.
Vor allem private Pools, aber auch Natur- und Schotterteiche machen den öffentlichen Bädern Konkurrenz. Ob und in welcher Form in das Schönkirchner Freibad investiert werden soll, um die Einrichtung konkurrenzfähiger zu machen, wird laut Stradner der Gemeinderat entscheiden. Vorerst wartet man das neue Konzept für das Gänserndorfer Regionsbad ab, denn die Gemeinden wollen das Freizeitangebot regional abstimmen, immerhin werden viele Einrichtungen zum Großteil von Bürgern aus umliegenden Gemeinden genützt. So sind nur 16 Prozent der Besucher des Schönkirchner Bades "Einheimische".

Die Besucherzahlen von 2015 und 2016 im Vergleich:
Gänserndorf: 2015: 7.687,
2016: 4.366
Matzen: 2015: 5.889, 2016: 4.436
Neusiedl: 2015: 22.305,
2016: 14.266
Schönkirchen: 2015: 28.835,
2016: 16.578
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