21.06.2016, 10:11 Uhr

Im Landesklinikum Gmünd wird „regional und bio“ gekocht

Das Gmünder Küchenteam steht hinter regionaler und biologischer Speisenzubereitung: Von li: Küchenleiterin Gerda Dressler, Christoph Fuss, Edith Schnabl, Ala Weissenböck, Roland Gratzl, Brigitte Engelmayer, Silvia Pauser und Monika Schmidt. (Foto: privat)

28,4 % Bioanteil bestätigen - die Verwendung regionaler und biologischer Lebensmittel spielt bei der Menüzubereitung im Landesklinikum Gmünd eine besonders wichtige Rolle.

GMÜND. 25 KüchenmitarbeiterInnen und zwei Kochlehrlinge des Klinikums Gmünd verarbeiteten im vergangenen Jahr beachtliche 29 Tonnen frisches Gemüse, 14.000 Liter Milch, 56.000 Eier und rund neun Tonnen Brot aus überwiegend regionaler Produktion.

200.000 Essensportionen

„Wir sind stolz, dass der Bioanteil der in unserer Küche verwendeten Lebensmittel inzwischen 28,4 % beträgt“, betont Küchenleiterin Gerda Dressler.
Das Gmünder Küchenteam stellt jährlich rund 200.000 Essensportionen her. Abgesehen von medizinischen Erfordernissen können die Patientinnen und Patienten aus vier Menüs auswählen, wovon ein Gericht immer den Kriterien der >Vitalküche< entspricht.

LKH Gmünd hat beste Küche
Besonders erfreut zeigt sich der Kaufmännische Standortleiter Karl Binder über das Ergebnis der letzten Patientenbefragung, bei der die Küche des Landesklinikums Gmünd als Beste abschnitt.
Insgesamt bereiten in den NÖ Landeskliniken rund 720 Mitarbeiter jährlich ca. 7,5 Millionen Essensportionen zu. Vor kurzem bekräftigte Landesrat Karl Wilfing: „Wir wissen, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung wesentlich zum Genesungsprozess beitragen kann. Deshalb ist es unser Ziel, sowohl für die Patientinnen und Patienten als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kindergärten, Essen auf Räder und andere Institutionen, Menüs aus hochwertigsten Lebensmitteln zuzubereiten. Die NÖ Kliniken setzen seit Jahren auf Regionalität und Bioqualität. Dass sich das bezahlt macht, sehen wir nicht zuletzt in den Auswertungen der Patientenbefragung. Mit rund 85 von 100 möglichen Punkten kommt das Essen in unseren Kliniken sehr gut an. Mehr als 13 Millionen Euro fließen direkt als regionale Wertschöpfung zu den lokalen Lebensmittel-Versorgern. Deutlich kann man das an den Mengen sehen, die für die 7,5 Millionen Portionen im Jahr nötig sind: alleine 590 Tonnen frisches Gemüse und 570.000 Eier wurden im vergangenen Jahr gekauft. Damit leisten unsere Spitäler einen ganz wesentlichen Beitrag für die regionale Wertschöpfung.“

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