16.03.2016, 10:08 Uhr

Früh vorbereiten für Verkehrsgefahren

Auch die Volksschulkinder aus St. Thomas erhielten leuchtende Westen. (Foto: Sandra Dazinger/OÖ Zivilschutz)

Die Gemeinden bereiten den Nachwuchs schon jetzt auf Herausforderungen im Straßenverkehr vor.

BEZIRK. Fesch und vor allem sicher eingekleidet zeigen sich die Schüler der Volksschule St. Agatha. Sie und viele andere Schulen dürfen sich jedes Jahr über Warnwesten freuen. Diese sind für die Kinder nicht nur eine "nette Spielerei" sondern retten im besten Falle auch Leben. Denn: Besonders in den frühen Morgenstunden birgt der Schulweg einige Gefahren. Durch ihre Größe sind Kinder zudem für Autofahrer weniger sichtbar. Von der Wichtigkeit eines frühen Sicherheitsbewusstseins ist auch Josef Zahrhuber, Abteilungsleiter der Gemeinde Grieskirchen, überzeugt. "Bereits im Kindergarten werden die Kinder durch die Pädagogen auf den Straßenverkehr aufmerksam gemacht. Beim gemeinsamen Spazierengehen erklären sie den Kindern die Gefahren." Die Verkehrserziehung geht dann in den Schulen weiter.
Die Warnwestenvergabe ist jährlicher Fixpunkt. Im Bezirk Grieskirchen wurde eine Tragehäufigkeit von knapp 36 Prozent erreicht, wie der oberösterreichische Zivilschutz nun feststellte. "Besonders die Lehrer motivieren die Schüler in der Regel immer, die Warnwesten zu tragen", so Zahrhuber. Aber auch abseits der Schule sollten die Herausforderungen auf der Straße ein Thema sein. "Wichtig ist vor allem, dass auch Eltern sich mit ihren Kindern mit dem Verkehr beschäftigen. Und dabei gilt es, sich schon vor der Schulpflicht damit auseinanderzusetzen: Eltern sollten mit ihren Kindern den Schulweg gemeinsam abgehen, um auf mögliche Gefahren einzugehen."
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