29.09.2016, 10:04 Uhr

Wanderung zur Muttekopfhütte

Der Sommer und die Sommerferien sind vorbei aber viele sind, speziell bei dem bombastischen Herbst, noch abenteuerlustig und wollen in die Natur. Da bieten sich die Ausflugsziele in der Umgebung an. Ihr müsst wissen, dass wir von unserem Zimmer in Tirol direkt auf Hoch-Imst sehen können und Julian hat die Naherholungszone der Imster im Sommer noch nicht kennengelernt. Der Plan: ein großer Spaziergang in Hoch-Imst zur Latschen- und Muttekopfhütte. Also rein in die Wanderschuhe, Rucksack und Stöcke packen und los geht’s.


Gleich am Parkplatz stärkte sich eine deutsche Familie mit Bananen und Traubenzucker bevor es in die Höhe ging und ließ ihrer Begeisterung freien Lauf: „Wow, ist das geil hier! Da gehen wir rauf, das ist aber hoch!“ Ja, was soll ich sagen, wir konnten uns das Schmunzeln nicht verkneifen, da für uns die Berge nicht besonders hoch sind und irgendwie selbstverständlich, wenn man sie ständig vor der Nase hat. In solchen Momenten weiß man erst wieder zu schätzen wie schön es in der Heimat ist.

Die ersten 450 Höhenmeter haben wir uns geschenkt und eine Bergfahrt mit dem Doppelsessellift der Imster Bergbahnen gegönnt. Der Wanderweg ist zwar wunderschön aber uns hat es direkt in die Höhe gezogen. Bis zur Mittelstation sind es ca. 15 Minuten Fahrzeit, diese liegt auf 1.491m. Von dort aus haben wir uns für die Wanderung über den romantischen Jägersteig zur Latschenhütte entschieden. Diese ist leicht und besonders empfehlenswert für Familien und Senioren für uns allerdings nur ein kurzer Einkehrstopp auf den Weg zur Muttekopfhütte. Die Latschenhütte ist bekannt für ihre Gastfreundschaft und urige Atmosphäre, traditionelle Gerichte aus der Tiroler Küche runden das Angebot ab. Das schöne auf solchen Hütten ist, dass man mit den Leuten schnell ins reden kommt, so haben wir uns ausgezeichnet mit einem gerade pensionierten Paar aus Imst unterhalten, sie haben uns gleich auf unsere Berghammer-Wanderstöckeund Stocknägel angesprochen. Sorry aber ist halt auch erwähnenswert :D

Nach der Erfrischung ging es für uns weiter Richtung Muttekopfhütte. Das Gebiet rund um die Hütte wurde 1991 zum Ruhegebiet erklärt. Das bedeutet, dass es in Zukunft keine Neuerschließungen mehr geben wird und die Natur- und Tierwelt sich ungestört entfalten kann. Der Steig zur Muttekopfhütte auf 1934m ist einfach, jedoch erfordert es Trittsicherheit! Der Wanderweg ist gut ausgeschrieben und man kann die Hütte schon eine Weile vor Ankunft gut sehen. Auf dem Weg quert man Bäche und der felsdurchsetzte Wiesenhang strahlt in seiner ganzen Schönheit, tirolerischer könnte es wirklich nicht sein. Die Gehzeit beläuft sich auf ca. 1 bis 1,5 Stunden. Übrigens liegt die Hütte auch am Lechtaler Höhenweg, am Adlerweg und am E4-Fernwanderweg...

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