05.09.2016, 08:00 Uhr

Kirchen starteten am 1. September mit "Schöpfungszeit"

"Schöpfungszeit" widmet sich dem Umwelt- und Klimaschutz (Foto: pixabay)
Die katholische und evangelische Kirche in Österreich machen seit 1. September wieder auf die Dringlichkeit der Bewahrung der Schöpfung aufmerksam. Bis zum 4. Oktober, dem Fest des Heiligen Franziskus und offiziellen Ende dieser fünfwöchigen "Schöpfungszeit", finden österreichweit themenbezogene Veranstaltungen und liturgische Feiern statt.

Gelebter Alltag in Österreichs Diözesen

In Österreichs Kirchen hat die "Schöpfungszeit" bereits Tradition: Veranstaltungen zum Thema Umwelt- und Klimaschutz finden in dieser Zeit statt, darunter ökumenische Schöpfungsgottesdienste, Wanderungen, Exkursionen, Vorträge und Diskussionen. Umweltbischof Alois Schwarz forderte vor deren diesjährigem Start zum "Gebet und zu konkretem Handeln" auf. In Österreichs Pfarren und Diözesen sei das bereits gelebter Alltag: "Sie erstellen nachhaltige Leitlinien, steigen auf erneuerbare Energie um und verpflichten sich beim Einkauf auf die Einhaltung ökosozialer Mindeststandards", wies Schwarz in einer Aussendung der diözesanen Umweltbeauftragten Österreichs hin.


Schöpfungslob in Innsbruck

Die Diözese Innsbruck lädt für Samstag, 10. September 2016 um 19 Uhr in die Serbisch-orthodoxe Kirche Heiliger Johannes der Täufer, Siebererstr. 7, Innsbruck zum Schöpfungslob mit einer orthodoxen Vesper.
Papst Franziskus führte 2015 in der katholischen Kirche den Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung ein, der immer am 1. September begangen werden soll. Die Orthodoxe Kirche begeht diesen Gedenktag in der Sorge um das gemeinsame Haus schon lange und beginnt mit diesem "Tag der Schöpfung" ihr Kirchenjahr. Patriarch Bartholomaios I rief bereits 1989 zum Gebet auf und in den christlichen Kirchen etablierte sich ab 2007 eine sogenannte "Schöpfungszeit" bis zum 4. Oktober. In Innsbruck sind VertreterInnen aller christlichen Konfessionen zu Gast in der serbisch- orthodoxen Gemeinde und beten für die Zukunft der Schöpfung.
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Kaller Walter aus Innsbruck | 16.09.2016 | 12:54   Melden
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