01.07.2016, 12:38 Uhr

Bezirkschefin Mickel empört: "Glaspalast" kommt jetzt doch unter den Hammer

Die Suche nach einem Käufer hat begonnen: Der "Glaspalast" bietet 12.000 Quadratmeter Fläche in zentraler Lage. (Foto: ARGE Schubert)

Rathausstraße 1: Die Wiener Standortentwicklung (WSE) sucht nach einem neuen Verwendungszweck für ehemaliges Rechenzentrum.

JOSEFSTADT/INNERE STADT. Der "Glaspalast" in der Rathausstraße 1 hat seit 2012 als Rechenzentrum ausgedient. Derzeit sucht die Wiener Standortentwicklung (kurz WSE) nach einem neuen Mieter oder Investor. „Es gibt einen rechtsgültigen Baubescheid auf Basis des internationalen Architekturwettbewerbs. Damit können wir mit der Verwertung des Projektes beginnen“, sagt WSE-Geschäftsführer Stephan Barasits.

Parallel zu den laufenden Gesprächen mit potenziellen Mietern hat sich die WSE entschieden, auch ein Verkaufsverfahren zu starten. „Wir nehmen ein verstärktes Interesse von Nutzern und Investoren wahr, die das Projekt selbst entwickeln und umsetzen wollen", so Barasits. Mit dem Abschluss ist voraussichtlich Ende des Jahres zu rechnen.

Bezirkschefin poltert

Gar nicht begeistert von dieser Vorgehensweise ist die Josefstädter VP-Bezirkschefin Veronika Mickel-Göttfert: "Ich bin wirklich empört, wie planlos und unverantwortlich mit einer so wichtigen Liegenschaft der Stadt Wien umgegangen wird. Ich fordere daher komplett zurück an den Start und eine Neubehandlung im Gemeinderat", so Mickel-Göttfert.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.